Marino Ballena Nationalpark, Uvita – Costa Rica

Der Marino Ballena wurde als der erste marine Nationalpark (hier findest du alle Nationalparks) auf costa ricanischem Hoheitsgebiet 1989 gegründet. Gerne geben wir dir hier einige Infos zu einem, wie ich persönlich finde, sehr faszinierenden Park.

Zahlen

Der Marino Ballena schützt 5’375ha des Pazifischen Ozeanes und 115ha des angrenzenden Festlandes.

Falls du dich jetzt, wie wir dies taten, fragst was genau ein ha – also ein Hektar – ist, dann geben wir dir gerne eine kurze Unterstützung:

Ein Hektar bedeutet eine Länge sowie eine Breite von je 100m. Also 100m x 100m. Dies ergibt einen Hektar oder 10’000m². Ich glaube, dass wir uns alle einen Quadratmeter vorstellen können, somit allfällig auch eine Fläche von 10’000m²?

Wenn du jetzt also hingehst und diese 10’000m² mit 5’375 multiplizierst, dann erhältst du 53’750’000m². Oder 53,75km². Dies ist also eine sehr beeindruckende Fläche, welche durch Costa Rica geschützt wird. Dann kommen noch 115ha Landfläche hinzu.

Und wenn wir schon bei Zahlen sind, die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt in dieser Zone bei ca. 27°C. Lies mehr über das Klima in Costa Rica sowie verschiedenen Referenzorten.

Fauna

Selbstverständlich wird hier nicht nur irgend ein Teil des Ozeanes geschützt, wie du dir vorstellen kannst. Es gibt im Marino Ballena einiges an Biodiversität zu sehen. Eine Liste an interessanten Tieren, welche du im Park sehen kannst – nicht abschliessend natürlich – ist die folgende:

Wasserschildkröten

  • Grüne Schildkröte (Chelonia mydas)
  • Oliv-Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea)

Wale

  • Buckelwale (Megaptera novaeanglie)
  • Grindwale (Gloicephala macrorhynchus)

Delfine

  • Gemeiner Delfin (Delphinus delphis)
  • Grosser Tümmler (Tursiops truncatus)
  • Schlankdelfin (Stenella attenuata)

Wasservögel

  • Prachtfregattvogel (Fregata magnificens)
  • Braunpelikan (Pelacanus occidentalis)
  • Krabbenreiher (Nyctanassa violacea)
  • Fischadler (Pandion haliaetus)
  • Blaureiher (Egretta caerulea)

Tour – Erfahrungsbericht

Persönlich kann ich die Wal- und Delfinbeobachtungstour sehr empfehlen, auf welcher ich war.

Falls du unseren Bericht zur Wal-Beobachtungstour oder Whale Watching gelesen hast, nimmt es dich vielleicht wunder wie dies im Detail abläuft. Gerne gebe ich dir im folgenden meinen persönlichen Erfahrungsbericht zum Whale Watching im Nationalpark Marino Ballena.

Falls du den erwähnten Whale Watching Artikel noch nicht gelesen hast, kannst du dies hier nachholen.

Basis

Beim Anbieter angekommen, hatten wir die Möglichkeit unsere Schwimmwesten auszusuchen und mussten ein Standardformular ausfüllen. An jenem Tag, Mitte Juli, waren wir nur  10 Personen (Reisen während der Grünen Saison, lies hier mehr zur Regenzeit).

Im Anschluss ging es dann mit einem Mikrobus in Richtung Marino Ballena.

Einsteigen bitte

Vorgängig musst du dir für diese Tour klar darüber sein, dass der Einstieg im Meer stattfindet. Dies einige Meter vom Strand entfernt. Ich empfehle direkt mit Badehosen / Bikini oder Shorts unterwegs zu sein gepaart mit Flip Flop, die du vor dem Einsteigen ausziehen und in deinen Händen mitführen kannst.

Keine Angst, für deine Kamera, Telefon oder andere Geräte und Gegenstände, welche nicht nass werden dürfen, erhältst du einen Dry Bag*. In diesem kannst du ohne Angst dein Hab und Gut verstauen.

Dry Bag

Dry Bag*

Einmal an Bord hast du während der rund 4h dauernden Tour die Gelegenheit deine Kamera aus dem erwähnten Beutel zu nehmen, um Fotos zu schiessen. Klar!

 

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Das Erlebnis

Eines vorne weg: Wir haben an diesem Tag leider keine Wale gesehen… Der Guide, welcher auf der Tour dabei war, teilte uns jedoch mit, dass Teilnehmer am Vortag einen Buckelwal mit Baby gesehen haben.

Aber die Tour lohnte sich für mich trotzdem. Der Captain fuhr hin und her auf der Suche nach dem grössten Lebewesen dieses Planeten. Dabei hatten wir aber schlussendlich trotzdem noch das Glück Delfine in freier Wildbahn sehen zu können. Ein fantastisches Erlebnis!

Daneben besuchst du auf jener Tour unter anderem auch die Playa Ventanas. Felsformationen, welche Fensterausspahrungen zu haben scheinen. Während der Tour hast du zusätzlich die Möglichkeit Schnorcheln zu gehen und am Schluss – je nach Wasserstand der Gezeiten – ein weiteres Highlight kennen zu lernen. Die berühmte Walflosse…

Playa Ventanas | Foto: Marc Tschallener

Playa Ventanas | Foto: Marc Tschallener

Die Walflosse

Neben den Walen und anderen Tieren des Nationalparks, ist eine sich natürlich gebildete Strandformation mit Steinen der aus meiner Sicht zweite Höhepunkt des Parkes (nach den Walen und Delfinen).

Während Flut kannst du die erwähnte Formation nur erahnen, bei Ebbe jedoch setzt das weichende Wasser einen aussergewöhnlichen Strandabschnitt frei. Es erhebt sich „Moses-ähnlich“ eine Sandbank, die es dir während Ebbe erlaubt ins Meer hinauszulaufen. Und wenn dies nicht bereits beeindruckend genug wäre, setzt die einsetzende Ebbe zusätzlich eine Felsformation am Ende des sich bildenden Strandabschnittes frei, sodass das Ganze dann aus einiger Distanz und anderer Perspektive betrachtet, einer Walflosse entspricht. Via Google Maps ist dies auch zu sehen, suche nach Uvita oder Marino Ballena Nationalpark.

Einige Fotos hierzu:

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

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Marino Ballena Nationalpark (Sicht von der Flosse zum Strand) | Foto: Marc Tschallener

Walflosse | Foto: Kura Design Villas

Walflosse | Foto: Kurà Design Villas

Fazit

Du siehst also, es gibt vieles zu entdecken und zu tun im Marino Ballena Nationalpark. Für Spanisch-Begeisterte unter euch: Ballena bedeutet übrigens, sehr passend, Wal.

Hast du es bereits in den Nationalpark geschafft? Wenn ja, hast du dich allfällig auf eine Tour eingelassen und sogar einen Wal in freier Wildbahn bestaunen können? Gerne hören wir deine Rückmeldung oder Fragen – im Kommentar.

Pura vida!

 

Titelbild: Marc Tschallener

Fasziniert von Costa Rica?

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Mit dem Camper durch Costa Rica [Interview]

Das eigene Haus auf vier Rädern, das bedeutet Freiheit! Mit dem Camper reisen, davon träumen viele. Und auch Costa Rica könnte dafür ein interessantes Ziel sein.

Da wir immer wieder mal gefragt werden, wie das mit dem Reisen im Camper in Costa Rica ist, haben wir uns die Chance auf dieses Interview nicht nehmen lassen. Simone und Stefan aus Deutschland reisen mit ihrem umgebauten Lastwagen von Kanada bis Argentinien… Hier in Costa Rica haben wir sie getroffen und konnten ihnen einige Fragen stellen.

Wer steckt dahinter?

Wer seid ihr und woher kommt ihr?

Wir sind panchosway2015.de oder namentlich Simone und Stefan aus Deutschland. Wir kommen beide aus der Würzburger Region (Unterfranken) und lieben das Reisen. In den vielen gemeinsamen Jahren reisten wir bevorzugt mit dem Rucksack und wollten schon immer einmal auf und davon; dies ist nun der Fall.

Camper in Costa Rica

Bild: panchosway2015.de

Der Camper von innen

Bild: panchosway2015.de

Die grosse Reise

Wie seid ihr unterwegs? Wo habt ihr die Reise begonnen und wo soll es noch hingehen?

Unser großer Traum ist die Reise von Alaska nach Feuerland auf der Panamericana. Diese (fast) durchgängige Straße ist die längste der Welt und bietet vom Nordpolarkreis über Wüsten, tropische Regenwäldern und Hochgebirgen eine Fülle an Abenteuern. Dafür haben wir einen umgebauten IVECO-Lkw in Deutschland gekauft und diesen nach Halifax, an die Ostküste Kanadas verschifft. Sozusagen war die Durchquerung Kanadas unsere Feuertaufe. Pancho, unser IVECO, ist ein 8 Tonner mit einem ausgebauten Schiffscontainer, der unser Zuhause darstellt. Wir haben eine Wohnzimmer – Küche – Bad – Wohnung auf Rädern.

Costa Rica für Camper

Im Moment seid ihr gerade in Costa Rica, wie gefällt es euch bisher?

Wir sind seit mehr als 19 Monaten (Start 1. April 2015) unterwegs und nun seit 29 Tagen in Costa Rica. Costa Rica hat, wie jedes andere Land auch, seinen ganz eigenen Charme. Wer Flora und Fauna liebt ist hier genau richtig und wer am Strand faulenzen will, kann dies an beiden Ozeanen gleich gut. Wir finden Costa Rica klasse, wenn es doch nur ein bisschen billiger sein könnte…

Die Nebelwälder von Monteverde und Santa Elena waren faszinierend und die Tierwelt sehr reichhaltig. Die geführten Touren waren dort ihr Geld wert.

An Vulkanen halten wir immer und in Costa Rica gibt es einige, die man bequem per Auto empor fahren kann. Poás war super, vielleicht auch weil das Wetter mitgespielt hatte, Irazú als höchster war ein Muss da der rauchende Turrialba Luftlinie nur 30 km entfernt liegt.

Die Pazifikküste zwischen dem Parque Nacional Carara und Marino Ballena in Uvita bot sehr viel Abwechslung und wir fanden tolle Strände und großartige Tierbeobachtungen. Aus der Vielzahl an Tieren stachen giftige Baumsteigerfrösche und Hellrote Aras ab.

Stellplätze, Campingplatz…

Wo könnt ihr mit eurem grossen Gefährt in Costa Rica übernachten? Müsst ihr da auf einen Campingplatz oder wie funktioniert das?

Wir standen noch auf keinem einzigen Campingplatz. Wir parken überall, an Stränden, in den Straßen der Städte, in Nationalparks, Parkplätzen, Einkaufszentren, Restaurants, an Sportstätten usw. Wir fragen schon seit langem Einwohner oder Polizei ob der von uns gewählte Platz sicher sei und meiden Großstädte seit Guatemala generell. Wenn niemand zugegen ist, bleiben wir einfach und hatten noch nie ein Problem, vielleicht auch da wir sehr selten länger als eine Nacht stehen. Wir nutzen aktiv die App iOverlander, die für Reisende im eigenen Gefährt konzipiert ist. In dieser offline GPS-Karte, können jegliche Plätze von Interesse eingetragen werden. Sei es eine Tankstelle, Werkstatt, Bank, Trinkwasser oder eben eine Übernachtungsmöglichkeit.

Die Natur von Costa Rica

Bild: panchosway2015.de

Herausforderungen für Camper

Welche Herausforderungen oder Probleme gibt es in Costa Rica bei der Reise mit eurem Pancho?

Keine landesspezifischen. Probleme haben wir nur mit unseren Abmaßen und dem Gewicht bei Brücken, kleinen Dörfern (z.B. niedrig hängende Kabel) oder Pisten an denen die Baumäste zu tief hängen.

Kann das jeder?

Seid ihr Mechaniker? Oder ist das bei der Reise mit eurem Pancho gar nicht nötig?

Nein, sind wir nicht, allerdings ist Pancho schon 31 Jahre und Elektronik-frei und hat nur 3 Filter und 3 Keilriemen. Theoretisch können wir dies alles selbst wechseln, verbinden es aber mit einem Servicecheck alle 20.000 km. Grundsätzlich ist Pancho sehr pflegeleicht, braucht man aber einen Mechaniker wird es schwierig, da es in Nord- und Mittelamerika keine IVECO Ersatzteile gibt. Diese Marke gibt es so gut wie nicht. In Costa Rica haben wir Dank der iOverlander App die erste IVECO Werkstatt gefunden und haben dort einige Kleinigkeiten reparieren lassen.

 

 

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Günstig reisen

Würdet ihr eure Art zu reisen als günstig bezeichnen? Und falls ja, trifft das auch auf Costa Rica zu?

Ja. Wir zahlen nichts für einen Stellplatz, Strom und Wasser (außer Mexiko), kochen sehr oft selbst und gehen kaum teuer aus. Dies trifft auch auf Costa Rica zu, mit der großen Ausnahme dass Parkeintritte und geführte Touren sehr teuer sind. Sie sind genauso teuer wie in Nordamerika, wobei es dort Jahreskarten für Parks gibt. So zahlten wir z.B. in den USA 80 US Dollar für die Jahreskarte aller Nationalparks (bezieht sich auf ein Fahrzeug mit bis zu 5 Personen) und hier im Schnitt 15 US pro Person und Tag. In 3 Tagen hatten wir 84 US für die 3 Vulkane Poás, Barva und Irazú.

Tipps

Welche Tipps habt ihr für unsere Leser, die noch nie in Costa Rica waren?

Bei einem zweiwöchigen Urlaub würden wir davon abraten das ganze Land sehen zu wollen. Besser man konzentriert sich auf eine Region und nimmt sich Zeit für diese. Es gibt sehr viel zu entdecken und viele kleine Parks in privater Hand sind in den meisten Reiseführern nicht enthalten und oftmals günstiger. Wenn man gerne wandert hat man in Monteverde und Santa Elena kein Problem eine Woche zu füllen.

Der für uns schönste Strand ist bislang Playa Rajada an der Grenze zu Nicaragua an der Pazifikküste (ohne Infrastruktur) und die beste Bäckerei (in Schweizer Hand) fanden wir in Orosi. Ist eh ein schmuckes Fleckchen Erde… 😉

Playa Rajada, Strand in Costa Rica

Bild: panchosway2015.de

Vielen Dank, Simone und Stefan, für die Beantwortung der Fragen. Wir wünschen euch weiterhin eine gute Reise!

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Nationalpark Rincón de la Vieja – Costa Rica

Der Rincón de la Vieja Nationalpark befindet sich im Nordwesten des Landes rund 25km von Liberia entfernt. Hier findest du die Übersicht über alle Nationalparks.

Es handelt sich hierbei um einen Nationalpark, der um den gleichnamigen Vulkan entstanden ist. Verschiedenste Tiere nennen diese Gegend ihr zu Hause.

Wanderwege Las Pailas & Santa Maria

Nachdem du an der jeweiligen Rangerstation respektive dem jeweiligen Eingang angekommen bist, bedarf es einer kurzen Formalität:

– Kurzes Besprechen welchen Weg du wählen wirst
– Unterschreiben und Angabe der Passnummer sowie des Namens (Pass oder Passkopie also nicht vergessen)
Auf dem Rundweg Las Pailas, den ich kenne, hast du die Möglichkeit verschiedenste blubbernde Schlammlöcher zu besichtigen. Auch befindet sich ein kleiner Wasserfall auf der Route, der ein schönes Fotomotiv abgibt sowie der Vulcancito (kleiner Vulkan). Dieser ist ein Erdloch, aus welchem Hitze und Dampf mit einer Note von Schwefel empor steigen.

Die Wanderwege sind hier mittlerweilen so gut, dass du dich auch im Rollstuhl einigermassen gut fortbewegen kannst. Der Weg – je nach Richtung, die du einschlägst – führt zuerst über offene Teile und dann durch bewaldetes und schattigeres Gebiet. Wie geschrieben, je nachdem wie du die Route angehst.

Es ist spannend zu sehen wie die Schlammöcher blubbern, die Fumarolen rauchen. Man spührt die Hitze und riecht den Geruch faulender Eier, was typisch ist für Schwefel.
Es wird dir bewusst, dass du auf einem Vulkan spazieren gehst.

Tipp:Man gibt mir an, dass die verschiedenen Fumarolen, Schlammlöcher und weiteren natürlichen Attraktionen des Nationalparks, in der grünen Saison aktiver sind.

Nationalpark Rincón de la Vieja | Foto: Marc Tschallener

Nationalpark Rincón de la Vieja | Foto: Marc Tschallener

Nationalpark Rincón de la Vieja, „Vulcancito“ | Foto: Marc Tschallener

Sicherheitshinweise

Um den Vulkan herum gibt es viele verschiedene Formationen, unter anderem Löcher in der Erde, aus welchen stetig Dampf entsteigt. Diese sorgen dafür, dass der Vulkan keinen allzu grossen Druck erzeugt, der zu einer Erruption führen könnte.

Jene Löcher sind jedoch gefährlich und du solltest auf keinen Fall die Wanderwege verlassen. Des Weiteren trinke bitte nicht vom Wasser der verschiedenen kleinen Flüsschen und Wasserfälle. Die Mehrheit dieser enthalten chemische Substanzen, welche für den menschlichen Körper nicht unbedingt bekömmlich, wenn nicht sogar gefährlich, sind.

Nationalpark Rincón de la Vieja, kleiner Wasserfall unterwegs | Foto: Marc Tschallener

Verbindungsmöglichkeiten

Du kannst deinen Besuch im Nationalpark Rincón de la Vieja gut mit weiteren Destinationen kombinieren. Zum Beispiel mit Monteverde oder La Fortuna im Osten oder mit einem der Strände auf der Nicoya-Halbinsel im Westen.

 

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Fazit

Der Nationalpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Zusätzlich ist er noch beinahe ein Geheimtipp, da er bislang von grossen Touristenströmen verschont geblieben ist. Wenn du gerne einige Stunden wandern möchtest, so kannst du dies hier auf verschiedenen Wegen tun. Bis 8 Stunden. Am besten fragst du bei der entsprechenden Rangerstation nach. Den Rundweg auf Las Pailas kannst du aber innerhalb von 1 – 2h im gemütlichen Tempo laufen.

Diesen Beitrag findest du auf der Blogparade von Gin des Lebens zu Costa Rica.

Kennst du den Nationalpark bereits? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Oder denkst du bei einem Besuch hier in Costa Rica gehört er auf deinen Besuchsplan?

Pura vida!

 

Titelbild: Marc Tschallener

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National Monument Guayabo – Infos und Bilder

Das Monumento Nacional Guayabo ist eine archäologische Ausgrabungsstätte in der Nähe von Turrialba in Costa Rica. Der Park ist ein beliebter Ausflugsort bei Touristen, die sich in Cartago oder Turrialba aufhalten.

In diesem Beitrag berichten wir über einen Besuch im Park.

Eingang zum Monumento Nacional Guayabo

Foto: © Dani Schenker

Was ist das Monumento Nacional Guayabo?

Im Park vom Monumento Nacional Guayabo befinden sich die Überreste einer einstigen Hochkultur. Die Konstruktionen aus Stein sind beim Anblick sofort ersichtlich und jedem ist klar, dass die Anordnung keinesfalls zufällig ist. Jedoch gibt es zahlreiche Theorien darüber, welche Funktion die Konstruktionen hatten.

Erbaut wurde die kleine Stadt etwa 1000 v. Chr. und wurde bis 1400 besiedelt. Warum der Ort damals verlassen wurde ist unbekannt.

Monumento Nacional Guayabo, Costa Rica

Bild: © Dani Schenker

Die offizielle Erklärung ist, dass es sich bei den strassenähnlichen Gebilde, um Filtersysteme für Wasser handelt. Die runden Steinhaufen sollen hingegen die Basen für grössere Hütten gewesen sein.

Während die Grundmauern der Hütten relativ gut vorstellbar sind, so werfen die anderen Konstruktionen umso mehr Fragen auf. Warum sollte frisches Quellwasser so sehr gereinigt werden? Warum ist das Filtersystem so massiv gross? Fehlen da nicht ganz einfach noch andere Ausgrabungen? Und so weiter.

  • Bezeichnung: Monumento Nacional Guayabo
  • Wo: Guayabo, ca. 18km von Turrialba
  • Kosten für Eintritt: 5$ (Einheimische 1000 Colones)
Eintritt Guayabo Park

Foto: © Dani Schenker

Guayabo, Cartago

Bild: © Dani Schenker

Model von Guayabo

Foto: © Dani Schenker

Geführte Tour oder allein?

Wir waren ohne Tourleiter unterwegs, wenn auch dafür mit einem Nachbarn, der das Monument bereits einige Male besucht hat. Eine Begleitung ist allerdings nicht nötig, da immer wieder auf grossen Schildern erklärt wird, was du zu sehen bekommst. Die Beschreibungen sind auf Spanisch und auf Englisch.

 

 

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So erreichst du den Ort

Mit dem Auto: Über die Route 230 gelangst du von Cartago nach Santa Cruz (kurz vor Turrialba). Danach immer der Beschilderung folgen. Das Monumento Nacional Guayabo ist gefühlt alle 100m angeschrieben. Siehe Link zu Google Maps.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Bus ab Cartago nach Turrialba fahren. Dann den Bus nach Guayabo nehmen. Leider wissen wir nicht, wo in Turrialba der Bus losfährt. Also einfach nachfragen. Die Endstation vom Guayabo Bus liegt circa 300m vom Eingang zum Park entfernt.

Was du sonst noch machen kannst

In der Region um Turrialba kannst du mehrere Wasserfälle besuchen, kannst typisch costa-ricanisches Essen geniessen, du kannst in Fischzuchten fischen und dir deinen Fang zubereiten lassen. Im Weiteren gibt es River Rafting und Gleitschirmfliegen in der Nähe.

Hinweis: Guayabo Schmetterlinggarten

In vielen Costa Rica Guides oder Artikeln über Guayabo wird der Schmetterlinggarten erwähnt, der nur einige hundert Meter unterhalb des Monumento Nacional zu finden ist. Leider ist es jedoch so, dass es dort schon seit ca. 2014 keine Schmetterlinge mehr gibt (zumindest nicht dort im Garten). Wer also diese beiden Sehenswürdigkeiten verbinden wollte, den müssen wir leider enttäuschen.

Geier-Schlucht?

Bei der Brücke über dem Rio Guayabo haben wir kurz pausiert. Das lag nicht an der langen Fahrt, sondern an den hunderten von Geiern, die wir plötzlich in der Schlucht entdeckten. Wir können dir nicht sagen, ob diese Vögel immer dort zu sehen sind, jedoch waren sie auch noch da, als wieder die Brücke auf dem Rückweg wieder überquerten. Ein Blick hinunter könnte sich also lohnen. Hier ein Bild:

Geier in Turrialba

Foto: © Dani Schenker

Bar und Restaurant San Martín

Auf dem Rückweg haben wir mit knurrendem Magen einen Halt in San Martín gemacht. Der kleine Ort besteht wahrscheinlich aus keinen 30 Häusern, verfügt dafür über ein in der Region bekanntes Restaurant.

Das Restaurant San Martín befindet sich etwa 200m nach dem Ortseingang auf der linken Seite und verfügt über einen ausreichend grossen Parkplatz. Neben einer umfassenden Speisekarte bietet das Restaurant auch ein kleines Schwimmbad an. Für die Nutzung bezahlen Erwachsene 800 Colones und Kinder 500 Colones.

Das Essen ist typisch costa-ricanisch und wer das mag, der ist damit gut bedient. Die Region ist bekannt für die Fischzucht, womit mindestens ein Gericht mit Fisch immer verfügbar sein sollte. Insbesondere Tilapia oder Forelle.

Fazit

Der Ausflug ist definitiv lohnenswert, sofern du dich sowieso in der Provinz Cartago aufhältst. Eine Anreise aus San José ist schlichtweg zu weit, da du auf diese Weise fast nur im Auto sitzt. Die Gegend ist wunderschön und das Klima ist sehr angenehm warm. Die Region ist landwirtschaftlich und bietet viele Einblicke in das Leben in Costa Rica.

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Costa Rica Reise – Wann buchen?

Wann genau sollst du eine Reise nach Costa Rica buchen? Möglichst früh? Oder ist es auch möglich noch spät vor Abreise zu buchen?

Gerne geben wir dir heute einige Inputs hierzu.

Saisons

Ausschlaggebend oder sogar matchentscheidend ist für welche Zeit du deine Reise planst. Costa Rica ist ganzjährig bereisbar. Es gibt aber Saisons, die vom Tourismus höher frequentiert sind.

Diese sind:

  • Dezember bis März
  • Semana Santa (Osterwoche)
  • Juli (teilweise auch August)

Die Semana Santa ist hier – neben Weihnachten – die Zeit, in der am meisten Ticos frei haben. Dementsprechend sind somit neben den ausländischen Touristen auch Costa Ricaner unterwegs. Und zwar überall im Land.

Zudem ist es so, dass während Ostern – neben der Weihnachtszeit – der höchste aller Tarife fällig wird. Einige Hotels verlangen das Doppelte oder mehr als wenn du in der Nebensaison unterwegs wärst.

Dies verhält sich ähnlich für 2 Wochen im Juli, wo die Schulkinder hier in Costa Rica Ferien haben. Einzelne Hotels haben somit entsprechende Preise im Juli, teilweise bis und mit August. Dies, um auch die Ferienzeit der Europäer oder der USA abzudecken.

Auch Verfügbarkeiten von Hotels sind in jenen Zeiten entsprechend tiefer.

Bungalow | Foto: Lapa Rios

Bungalow | Foto: Lapa Rios

Wetterbedingte Jahreszeiten – wann reisen?

In Costa Rica gibt es zwei Jahreszeiten. Dies sind die Trockensaison, welche mehr oder weniger von Dezember bis ca. April dauert, und die andere wird vielerorts Regensaison genannt. Letztere ist jedoch auch unter dem Synonym „Grüne Saison“ bekannt. Denn in dieser entfaltet sich das grüne Costa Rica vollständig. Eine spannende Reisezeit mit vielen Vorteilen, wenn du mich fragst. Lies hier mehr darüber.

Nun ist es zwar so, dass Costa Rica eine ganzährig bereisbare Destination ist, dies ist aber leider noch nicht bei jedem Costa Rica Reisenden angekommen.

Grundsätzlich gibt es somit zwei Saisons, die Vor- und Nachteile hier kurz und übersichtlich aufgelistet.

Trockensaison

Vorteile

  • Touristik: Die touristische Infrastruktur und deren Betriebe laufen auf Hochtouren und stellen das notwendige Personal zur Verfügung, um den Andrang zu bewältigen.
  • Wetter: Es kann zwar in Teilen des Landes das ganze Jahr über regnen – der Karibik z.B. -, dies ist im generellen jedoch wenig zu erwarten. Also Sonnenschein mit wenig bis gar keinem Regen.
  • Mitreisende: Da es sich um die Hauptreisezeit handelt, findest du in praktisch allen Regionen Gleichgesinnte, mit welchen du dich allfällig zu Aktivitäten zusammenschliessen kannst.

Nachteile

  • Verfügbarkeiten: Hotels, Tours und auch Mietwagenanbieter sind in den Hauptreisezeiten sehr gut bis voll ausgebucht. Du musst somit allfällig von deiner Wunschunterkunft auf eine Alternative ausweichen.
  • Preise: Während der Hochsaison bezahlst du, klar eigentlich, viel höhere Preise für Unterkünfte usw.
  • Mitreisende: Was ich oben als Vorteil genannt habe, kann für andere ein Nachteil sein. Es sind während der Hochsaison sehr viele andere Touristen unterwegs. Falls du lieber weniger Leute um dich hast, ist dies somit ein Nachteil.
  • „Reisezwang“: Wenn du Kinder hast und du dich an die entsprechenden Ferien halten musst, kann dies vom Preis her ein Nachteil sein. Allfällig lohnt es sich jedoch in allfälligen Herbstferien und dann in der Nebensaison zu reisen. Lies hier mehr zum Thema Reisen mit Kindern.

 

 

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Grüne Saison oder Regenzeit

Vorteile

  • Preise: Die Preise für Hotelbuchungen usw. liegen deutlich tiefer als in der Hochsaison. Du kannst allfällig sogar in Hotels residieren, in welchen es dir in der Hochsaison fast unmöglich wäre.
  • Mitreisende: Weniger andere Touristen.
  • Servicequalität: In der Nebensaison haben die Anbieter potenziell viel mehr Zeit für dich und so kann es zu näheren Begegnungen mit der hiesigen Bevölkerung kommen.

Nachteile

  • Wetter: Klar, der Nachteil ist der durchaus heftig herabprasselnde Regen. Dieser setzt jedoch vielfach erst am Nachmittag ein und meist auch nicht lange. Lies hier mehr über die grüne Saison im entsprechenden Artikel.
  • Mitreisende: Auch hier wiederum, allfällig siehst du weniger Kontakt zu anderen Mitreisenden als Nachteil.
Foto: m.prinke

Foto: m.prinke

Wann buchen?

Nun, was können wir dir abschliessend darüber sagen wann du buchen solltest? Für mich persönlich macht es immer Sinn möglichst früh deine Leistungen zu buchen. Für Reisen nach Costa Rica oder sonst wo hin. Mir ist aber sehr klar bewusst, dass du vielleicht anders denkst und doch gerne spontan buchen möchtest oder auch nur kannst.

Es ist sehr ausschlaggebend in welcher Zeit du hier in Costa Rica reisen möchtest:

Sollte deine Wunschreisezeit in die Hochsaison fallen, so empfehle ich dir möglichst früh zu buchen. Dies, sodass du deine Wunschleistungen auf sicher in der Tasche hast.
Sollte deine Wunschreisezeit nicht in die Hochsaison fallen oder du hast keinen Zwang in genau dieser Zeit zu reisen (wenn du z.B. keine Kinder hast), so liegt durchaus ein Buchen von einigen Tagen vorher noch drin. Auch wenn du nur mal das erste Hotel buchst und dann selber schauen möchtest, hast du vielfach Glück. Und zum einiges tieferen Preis.

Fazit

Du siehst somit, dass es erstens darauf ankommt in welcher Zeit du Costa Rica bereisen möchtest. Hast du dich hier für eine spezifische Jahreszeit entschieden, kommt es darauf an wann du am besten buchst. Für Reisen in der Hochsaison kannst du eigentlich nicht früh genug dran sein, wobei du bei Reisen in der Nebensaison fast noch vor Ort gute Deals an Land ziehen kannst.

Meine persönliche Empfehlung ist, dass wenn du kannst, dir eine Reise während der grünen Saison überlegst. Das Land blüht durch den Extraregen in dieser Zeit auf und zeigt sich wie du es während der Trockensaison nicht zu sehen bekommst.

Falls dir der Regen aber doch zu viel wird, im Nordwesten des Landes befindet sich die trockenste Region.

Lies dir hier unseren Beitrag zur Regenzeit in Costa Rica durch.

Ausserdem geben wir dir hier Packempfehlungen für deine Reise nach Costa Rica.

Die 10 besten Boutique Hotels Costa Rica’s, lies hier mehr darüber.

Was kannst du uns zum Thema berichten? Warst du bereits in den zwei verschiedenen Jahreszeiten hier? Wenn ja, dann würde uns dein Kommentar interessieren.

¡Pura vida!

 

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Whale Watching in Costa Rica

Aus der reichen Biodiversität Costa Rica’s kannst du bestimmt nichts spektakuläreres sehen als das grösste Säugetier des Planeten im offenen Pazifik – den Wal. Whale Watching also oder auf Deutsch Wale beobachten. Neben anderen Tieren natürlich, wie immer in Costa Rica.

Welche Tiere kannst du sehen?

Die Küstengebiete vor Costa Rica sind mit für die gutmütigen Riesen angenehmen Gewässern gesegnet. Es ist während der Migrationsphase (zur Futtersuche und Fortpflanzung) der sanften Riesen möglich verschiedene der eigentlich kühlere Gewässer bevorzugenden Spezies des Wales zu sehen. Dies, obwohl sie den Grossteil ihres Tages in der Tiefe der Gewässer anzutreffen sind. Hauptsächlich möchtest du bestimmt die Wale beobachten, es gibt aber viele andere Tiere, die du sehen kannst. Eine kurze Liste, die sicherlich nicht abschliessend ist:

Wale

Im Marino Ballena Nationalpark oder in der Nähe der Osa-Halbinsel, neben anderen, kannst du verschiedene Wale sehen. In der jeweiligen Saison natürlich.

  • Buckelwal
  • Finnwal
  • Pottwal
  • Grindwal

In seltenen Fällen, was jedoch vermehrt vorkommt, auch Orkas. Wissenschaftler sagen, dass dies ein Indiz für Futterknappheit in den kühleren Gewässern ist, wo sich normalerweise Orkas aufhalten.

Delfine

Am ehesten wirst du Delfine zu Gesicht kriegen. Auf deiner Mission einen Wal zu beobachten, wirst du das Beobachten eines Delfines vielleicht eher als Trostpreis ansehen, doch dies wirst du dann vergessen, wenn du einen live in freier Wildbahn zu sehen kriegst. Wunderschön anzusehen! Und sie sind bekanntermassen überaus intelligent.

  • Gemeiner Delfin
  • Grosser Tümmler
  • Schlankdelfin

Weitere Tiere

Neben den eigentlichen Höhepunkten, für uns persönlich der Wal einerseits sowie der Delfin andererseits, kannst du je nach Region weitere Tiere sehen. See-Schildkröten, Mantas und viele Fischarten sowie Vögel. Um diese sehen zu können, sollte dir bei einer Tour die Möglichkeit zum Schnorcheln gegeben werden.

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Wann ist die beste Zeit?

Die beste Zeit, an denen du die Wale mit hoher Wahrscheinlichkeit beobachten kannst hängt ein wenig von verschiedenen Faktoren ab und von Spezies zu Spezies, im grundsätzlichen kannst du sie jedoch ab Juli bis November und dann wieder von Januar bis April beobachten.

Selbstverständlich lässt sich aber niemals eine Garantie abgeben.

Wo in Costa Rica?

Im Grundsatz ist es schon so, dass du Wale an der Pazifikküste Costa Rica’s beobachten kannst. Eine der höchsten Wahrscheinlichkeiten besteht in den Regionen des Zentralpazifiks um den Marina Ballena (Ballena bedeutet Wal) Nationalpark, welcher einen Teil des Ozeans umfasst oder in der südlicher gelegenen Region um Drake Bay oder generell um die Osa-Halbinsel. Es es ist jedoch auch möglich Wale an der nördlichen Küstenregion in der Nähe des Papagayo Golfes zu sehen.

Whale_Watching_Costa_Rica_Delfin

Delfin im Marino Ballena Nationalpark | John R. Hutchinson Jr.

Touranbieter

Es gibt in der erwähnten Zone verschiedene Anbieter von entsprechenden Wal- und Delfinbeobachtungstouren. Aus unserer Sicht ist es jedoch wichtig, dass du einen Anbieter wählst, der sich den Tieren gegenüber richtig verhält. Der „Code of Conduct“ sollte durch den Anbieter eingehalten werden. Dies sind gewisse Verhaltensregeln für Kapitäne sowie Whale Watcher, die – neben anderen – folgendes beinhaltet:

  • Es darf nicht zu nahe an die Tiere heran gefahren werden
  • Es darf nicht zu schnell gefahren werden
  • Der Geräuschpegel soll so tief wie möglich gehalten werden
  • Es darf niemals durch eine Gruppe durch gefahren werden
  • Es darf nicht mit den Tieren geschwommen werden

Diese Spielregeln dienen zum Schutz der Wale (und weiteren Tieren wie Delfinen) einerseits und zu deinem Schutz andererseits.

Du kannst meinen persönlichen Erfahrungsbericht über eine solche Tour direkt im Beitrag zum Marino Ballena Nationalpark nachlesen. Hier geht es zum Beitrag sowie dem Erfahrungsbericht, den du darin findest: Marino Ballena Nationalpark.

Auch wenn wir keine Wale beobachten konnten, durften wir doch Delfine in freier Wildbahn sehen. Und das siehst du auch nicht jeden Tag, nicht wahr?

Was kannst du mir zu den Whale Watching Touren oder den Tieren generell berichten? Gerne hören wir, was du zu erzählen hast! Im Kommentar.

¡Pura vida!

Titelbild: David Minty

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Reise mit einem Guide in Costa Rica

Hast du dir bereits einmal überlegt mit einem privaten Guide zu reisen? Es hat viele Vorteile, welche wir dir gerne im folgenden aufzeigen.

Wir sprechen im folgenden nicht von Reisen mit anderen Gästen, sondern von Reisen mit einer Reiseleitung nur für dich oder dein Grüppchen.

Warum mit Guide?

Costa Rica ist ein Land mit reicher Biodiversität und ein wahres Paradies für Naturliebhaber.
Du als ortsunkundiger Tourist wirst hier viele spannende und unvergessliche Momente erleben können.
Vielmehr jedoch kannst du aus deiner Reise holen, wenn du mit einer ortskundigen Begleitung unterwegs bist. Sie kennt sich bestens aus, ist es ihr Job genau dies für dich zu tun – deine Reise unvergesslich zu machen!

Vorteile

  • Ortskundigkeit: Der Guide kennt das Land und seine besten Plätze wie seine Westentasche. Du sparst dir somit  (auch mit guter Vorbereitung bei Alleinreisenden) einiges an Zeit ein.
  • Sprachkundigkeit: Die Reiseleitung spricht spanisch als auch deutsch und ist somit das Bindeglied zwischen dir und dem Land resp. den einzelnen Dienstleistern wie z.B. dem Hotel. Ein klarer Vorteil, wenn du kein spanisch und englisch sprichst (deutsch wird in den wenigsten Hotels gesprochen).
  • Erfahrung: Mit der nötigen Erfahrung der Reiseleitung lassen sich Dinge sehen, die dir mit deinem ungeschulten Auge entgehen würden.
  • Wissen: Dein Guide kann dir verschiedenste wissenswerte Details über die jeweiligen Regionen, die Flora als auch Fauna erklären.
  • Geschichten: Deine Reiseleitung hat bestimmt viele spannende weitere Geschichten, welche zum Besten gegeben werden können.
Reiseleiter am Erklären | Foto: Jennifer Morrow

Reiseleiter am Erklären | Foto: Jennifer Morrow

Qualifikation

Ihre geschützten Zonen wie Nationalparks sind den Ticos sehr wichtig. Das ICT (instituto Costarricense de Turismo) ist für die Nachhaltigkeit im Tourismus besorgt und bildet die Reiseleiter entsprechend aus.

Ein Guide muss verschiedene Kurse des ICT absolvieren, um lizensiert zu werden. Es soll gewährleistet werden, dass dem Endkunden – also dir – der beste Service zu Teil kommt unter Berücksichtigung der unbedingten Nachhaltigkeit im Namen der Natur.

Variationen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit Guide unterwegs zu sein:

Privater Guide mit Fahrer

Der Guide steht nur dir resp. deiner Reisegruppe zur Verfügung. Der Chauffeur, welcher den Bus führt, spricht meist nur spanisch. Die Reisegruppe kann gut mehrere Leute gross sein.

Bei dieser Variante kommen verschiedene Reisebusgrössen zum Einsatz. In Costa Rica wirst du jedoch generell keine riesen Reisebusse antreffen, da die in speziellen Regionen zu wenig wendig sein würden. Man setzt hier auf kleinere und somit besser einsetzbare Fahrzeuge.

Privatguide als „Driverguide“
Privatguide, welcher gleichzeitig fährt. Er kann einen normalen Personenwagen fahren und dies ist somit nur bis zu einer bestimmten Reisegruppengrösse möglich. Nicht mehr als 3.

Bei beiden Varianten gibt es verschiedene Sprachen, die abgedeckt werden. Auch deutsch selbstverständlich.

Typischer Tourbus | Foto: Everjean

Typischer Tourbus | Foto: Everjean

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Kosten

Eine solche Reise ist bestimmt teuer sagst du dir jetzt? Es kommt darauf an!

Es ist richtig, dass für die Reise auch die Kosten (Kost & Logis) der Reiseleitung (sowie des Fahrers) an dich weiter verrechnet werden. Es gibt aber einige Tipps, die dir beim Senken der Kosten helfen können:

Reisegruppengrösse
Je grösser deine Reisegruppe ist, desto günstiger wird es verhältnismässig. Dies, da die Kosten des Guides verteilt werden können. Falls du alleine reist, wird dies also teurer als in der Gruppe.

Reiseverlauf
Falls du am Schluss einen Strandaufenthahlt geplant hast, benötigst du den Guide nicht mehr. Er oder sie kann in diesem Fall mit dem Fahrer oder alleine mit dem Mietfahrzeug zurück (meist nach San José) reisen, während du die vielen Erlebnisse Revue passieren lassen und dich erholen kannst. Am Schluss lässt sich ein Transfer arrangieren, der ohne Reiseleitung stattfindet, was klar auch günstiger kommt.

Dies lässt sich zusätzlich bei Beginn der Reise machen, sollte der Tortuguero Nationalpark eines deiner Ziele sein. Dort ist – je nach Lodge – der Transport von und dann auch wieder nach San José inbegriffen. Ausserdem vor Ort sind Tours mit englisch- / spanischsprachiger Reiseleitung inklusive.

Falls du eine deutsche Reiseleitung möchtest oder benötigst, kannst du diese natürlich hier bereits miteinplanen lassen.

Unterkünfte
Wenn du mit deiner Gruppe von z. B. sechs Personen zwei Triple-Zimmer wählst, kommt ihr günstiger als in drei Doppelzimmern. Vorausgesetzt, dass dies im Sinn der einzelnen Reisenden ist.

Kosten für den Guide
Ausserdem ist es so, dass von Hotel zu Hotel der Tarif für die Reiseleitung viel tiefer liegt als deiner. Will heissen, dass es je nach Unterkunft sogar so weit geht, dass der Guide gar nichts bezahlt. Ausserdem bezahlt er Einheimischenpreise für Nationalparks. Und dies kommt dann auch dem Reisepreis zu Gute, den du bezahlst.

Fazit

Eine Reise mit einer lizenzierten, ortskundigen sowie deutschsprachigen Reiseleitung macht dein Erlebnis bestimmt unvergesslich.

Dies, da du Dinge sehen kannst, die ein anderer auf seiner individuellen Reise vielleicht nicht zu sehen kriegt. Ausserdem ist ein Guide sehr hilfreich ist man der hiesigen Sprache nicht mächtig und möchte jedoch trotzdem nicht darauf verzichten die Schweiz Zentralamerikas mit all ihren Naturschätzen zu besuchen.

Die Reiseleitung kümmert sich ausserdem um viele deiner persönlichen Belange, was dich total entspannt deiner Reise entgegen sehen lässt.

Hast du bereits eine Reise mit einer Reiseleitung gemacht? Es würde uns freuen von deinen Erfahrungen zu hören!

Pura vida!

 

Titelbild: Everjean

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La Fortuna (Arenal Region), Costa Rica

Das etwa 10’000 Einwohner zählende La Fortuna de San Carlos der Provinz Alajuela ist ein Highlight in Costa Rica mit seinem Vulkan Arenal.

Übersetzt bedeutet La Fortuna „das Glück“. Was du in der Region mit seiner entsprechend entwickelten touristischen Infrastruktur so alles erleben kannst, erzählen wir gerne im folgenden.

Nationalpark Arenal

Selbstverständlich ist die Hauptattraktion der Region der Arenal Vulkan, welcher mit seiner perfekten konischen Form beindruckt. Jener befindet sich im gleichnamigen Nationalpark, der viele Wanderwege aufweist, auf welchen du dich teilweise über erkaltete Lava bewegst.
Seit 2010 läuft keine Lava mehr den Arenal hinunter. Er bleibt aber weiterhin ein einzigartiger Anziehungspunkt und emporsteigender Rauch ist auch zu sehen.

Mehr zum Thema: Costa Rica’s Vulkane

Arenal Wasserfall

Nicht minder spektakulär ist der Wasserfall mit dem gleichen Namen wie der Vulkan. Dieser fällt von ca. 70m Höhe hinunter in ein gut zugängliches Becken. Etwas entfernt von diesem Becken, also dem Fluss folgende, kannst du gut ein Bad geniessen.

Einziger Nachteil ist, dass mehr als 500 Stufen hinab führen, die du später wieder hinauf steigen musst. Ich muss aber sagen: Es lohnt sich!

La Fortuna Wasserfall | Foto: Marc Tschallener

La Fortuna Wasserfall | Foto: Marc Tschallener

Thermalbäder

Die verschiedenen Thermalbäder in der Region werden durch unterirdische Magmaströme des Vulkanes erhitzt. Es ist eine äusserst wohltuende und erholsame Alternative, um einen aktiven Tag entspannt abzurunden.

Einige Hotels bieten eigene heisse Quellen oder „Hot Springs“, wie sie auch genannt werden.

Thermalquellen, die öffentlich zugänglich sind, falls dein Hotel keine eigenen haben sollte, wären z.B. die Ecotermales oder die Baldi Hot Springs.

Thermalbad "Ecotermales" in La Fortuna | Foto: Ecotermales

Thermalbad „Ecotermales“ in La Fortuna | Foto: Ecotermales

Ecocentro Danaus

Auch in der Zone des Vulkanes Arenal kannst du die Biodiversität Costa Rica’s hautnah erleben – im Ökozentrum Danaus. Hier werden diverse Touren angeboten. Unter anderem wird die Nachttour sehr empfohlen höre ich. Vielleicht hat es auch etwas für dich dabei.

Die Eintrittpreise werden in diverse Projekte, die der Umwelt in der Zone zu Gute kommen, re-investiert.

Ausserdem, falls dich Freiwilligenarbeit interessiert; diese Möglichkeit bietet sich auch an.

Details: Ecocentro Danaus

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Canopy- oder Action Tours

Wie in Monteverde bieten sich auch in der Region des Arenal verschiedene Action Touren an. Z.B. bei Sky Adentures.

Angebote in der Zone: Sky Adventures

Arenal See Überquerung

Falls deine Reise weiter nach Monteverde geht, hast du die Möglichkeit den Arenal See mit dem Boot zu überqueren. Du wirst dabei in deinem Hotel in La Fortuna abgeholt, mit dem Bus zum See gefahren und steigst dann ins Boot um. Danach folgt eine entspannte Überquerung des Sees bis du im Bus den Rest deines Weges am anderen Ufer nach Monteverde fortsetzt.

Weiterhin ist auf dem Stausee – dieser wurde zur Energieerzeugung gestaut – im Norden einiges an Action auf dem Wasser möglich. Kayak z.B.

Die oben aufgeführten Aktivitäten sind sicherlich nicht abschliessend. Du kennst die Region La Fortuna bereits? Was kannst du uns weiter empfehlen? Gerne hören wir von dir in den Kommentaren.

Pura vida!

 

Titelbild: Arturo Sotillo

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Öffentliche Verkehrsmittel in Costa Rica

Ob Reisender oder Auswanderer, die öffentlichen Verkehrsmittel in Costa Rica stellen eine echte Alternative zum eigenen Auto dar.

Doch welche Transportmittel sind vorhanden und wie funktionieren diese?

In diesem Artikel zeigen wir dir alles, was du über den öffentlichen Verkehr in Costa Rica wissen musst.

Allgemeine Lage des öffentlichen Verkehrs

Der öffentliche Verkehr in Costa Rica ist grundsätzlich ziemlich gut ausgebaut. Problematisch sind aber die schlechten Straßenzustände, sowie die vielen Engpässe im Straßensystem (vor allem im Zentraltal). Leider gibt es diverse Orte, die nur über eine einzige Straße zugänglich sind. Entsprechend wird es zu den Stoßzeiten zu Staus kommen.

Zur Fortbewegung in Costa Rica wirst du im öffentlichen Verkehr vor allem auf Busse treffen. Aber auch Züge, Schiffe und Flugzeuge kommen zum Einsatz. Metro und Straßenbahnen gibt es nicht.

Welche Transportmittel gibt es?

Die folgenden Transportmittel kommen in Costa Rica zum Einsatz:

  • Lokale Busse – Das Hauptverkehrsmittel ist der Bus. Im lokalen Bereich gibt es unzählige Verkehrsunternehmen.
  • Langstreckenbusse – Die Langstreckenbusse werden auch sehr gern von Touristen genutzt. Sie verkehren zum Teil zwischen größeren Bus-Terminalen.
  • Fähren/Schiffe – In Costa Rica gibt es mehrere Fähren. Einige kleinere Orte sind zum Teil ausschließlich via Boot erreichbar.
  • Inlandsflüge – Costa Rica verfügt über mehrere nationale und internationale Flughäfen.

Kosten öffentlicher Verkehr

Im Vergleich zu Europa ist der öffentliche Transport in Costa Rica sehr günstig. Die meisten Busse, die lokal  (z.B. innerhalb San José) verkehren, kosten zwischen 0,3 bis 1 € pro Fahrt. Für ca. 10 € erreichst du ab San José fast jeden beliebigen Ort in Costa Rica mit einem Langstreckenbus.

In Costa Rica gibt es keine Abos, wie man das aus Europa kennt. Zum einen gibt es unzählige Transportunternehmen, die koordiniert werden müssten und zum anderen ist auch die entsprechende Infrastruktur nicht vorhanden. Konkret bedeutet das, dass du jede Fahrt einzeln bezahlen musst.

„Tickets“ gibt es bei lokalen Bussen keine. Bezahlt wird immer beim Einsteigen direkt beim Fahrer. Für Langstreckenbusse können Tickets schon vorab gekauft werden. Einige Transportunternehmen bieten sogar Ticketkauf via Internet an.

Lokale Busse

Die lokal verkehrenden Busse sind das mit Abstand am meisten genutzte öffentliche Verkehrsmittel in Costa Rica. Das Ganze funktioniert dabei so anders als in Europa, dass es schon fast kurios wird.

  • Die meisten Busse haben nur einen Tarif! Das heißt, du bezahlst den gleichen Preis, egal ob du bei der ersten Station einsteigst und bis zur Endstation fährst oder ob du nur für 3 Stationen sitzen bleibst.
  • Der Fahrpreis wird in der Regel groß angezeigt, zumeist an der Frontscheibe oder innen über dem Fahrer.
  • Du bezahlst im Bus. Der Fahrer ist auch gleich der Kassierer. Bezahle wenn möglich mit Münzen (genauer Fahrpreis) oder mit möglichst kleinen Scheinen.
  • Es gibt nur bei der ersten Station einen Fahrplan, der Rest ist Glücksache… Sprich, es ist abhängig vom Verkehr, um welche Zeit der Bus an deiner Haltestelle auftaucht.
  • Die Strecke ist festgelegt, jedoch wirst du bei den allerwenigsten Unternehmen eine Website finden, wo die Fahrstrecke einsehbar wäre.
  • Viel genutzte Buslinien verfügen über Busse alle paar Minuten.

Zu Beginn wird dir das Transportsystem in Costa Rica komplett chaotisch vorkommen (und nach einigen Jahren auch noch)… Es gibt hier keine Abkürzung. Du musst quasi einfach Leute nach dem Weg fragen, den Fahrer fragen, ob er an einem bestimmten Ort durch fährt oder nicht und du musst herausfinden, welche Kombination von Bussen dich an dein Ziel bringen können.

Achtung: Bleib nie in der Lichtschranke am Ein- oder Ausgang stehen! Diese Dinger zählen, wie viele Leute ein- und aussteigen. Die Busfahrer müssen dann am Ende ihrer Schicht das Geld abliefern und das sollte ungefähr mit der Anzahl Fahrgäste übereinstimmen. Sollte das nicht der Fall sein, bekommen die Fahrer Problem. Darum können sie sich auch mal ganz schön aufregen.

Lokaler Bus in Costa Rica

Lokaler Bus „San José – Heredia“ | © Kars Alfrink

Weitere Tipps zum Busfahren:

  • Hin und wieder steigen Leute ein, die etwas verkaufen möchten. Oft sind es ehemalige Drogensüchtige oder Leute, die jemanden mit einer schweren Krankheit in der Familie haben. Offiziell ist das zwar nicht erlaubt, die meisten Busfahrer lassen es aber zu. Niemand ärgert sich, wenn du nichts kaufst. Auf der anderen Seite freuen sich diese Leute auch, wenn du ihnen einfach nur 100 Colones gibst.
  • Ältere Leute und Frauen mit Kindern auf dem Arm lässt man grundsätzlich sitzen. Sollte klar sein 😉
  • Die Ticos setzen sich nicht gern am Fenster. Die, die allein sitzen, machen dir aber jederzeit Platz, damit du den Fensterplatz nehmen kannst.
  • Solltest du am Fensterplatz sitzen und musst raus, ist es gut möglich, dass dein Sitznachbar nicht aufsteht, sondern nur die Beine zur Seite schiebt und dich so aufstehen lässt. Das musst du einfach akzeptieren.
  • Wenn du raus musst, hast du 3 Möglichkeiten. Im Bus hat es immer jeweils Knöpfe zum drucken oder eine Leine, an der du ziehst. Sollte keines der beiden in deiner Nähe sein, rufst du zum Fahrer „Parada“ (Haltestelle), das funktioniert auch.

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Taxi

Die Taxis gehören für viele Ticos zur alltäglichen Fortbewegung. Taxifahren ist ebenfalls sehr günstig, im Vergleich zu Europa. Im Moment beginnt die Fahrt bei 630 Colones (ca. 1,10 €) und erhöht sich dann nach einigen hundert Metern im 20 Colones Schritt.

Eine Fahrt über 10km kostet etwa 5’000 Colones, also etwa 8,30 €. Für Touristen bedeutet das, dass man auch problemlos mal eine weitere Strecke mit dem Taxi überbrücken kann, ohne gleich pleite zu gehen.

Taxis erkennst du in Costa Rica an der roten Farbe, dem Nummernschild, dem gelben Taxi-Zeichen auf dem Dach sowie der Kennzeichnung auf der Fahrertür. Der Zähler im Taxi wird in Costa Rica als „Maria“ bezeichnet. Sorge unbedingt dafür, dass der Fahrer die „Maria“ startet, wenn du einsteigst. Mit vielen Fahrern kannst du auch einen festen Preis aushandeln. Das solltest du aber nur machen, wenn du dich schon auskennst und die Preise kennst.

Im Weiteren gibt es in Costa Rica auch viele inoffizielle Taxis. Diese sind eigentlich nicht legal, es wird aber äußerst selten dagegen vorgegangen. Du triffst vor allem bei Supermärkten auf solche. Diese Art Taxis werden hier „Pirata“ genannt, also Piraten. Auch diese solltest du nur dann in Anspruch nehmen, wenn du einen guten Deal machen kannst, da diese bestimmt nicht über einen Zähler verfügen.

Langstreckenbusse

Wenn du größere Strecken überbrücken möchtest, also zum Beispiel ab San José zu den beliebten Urlaubsorten wie Manuel Antonio, Jacó, Monteverde, La Fortuna oder Puerto Viejo, kannst du dies am besten im Langstreckenbus machen.

Diese Busse unterscheiden sich im Wesentlichen von den lokalen Bussen durch die folgenden Eigenschaften:

  • Sitzplätze sind reservierbar (teils online).
  • Oft sind die Busse etwas neuer als im lokalen Verkehr.
  • Deutlich weniger Haltestellen.
  • Genauere Fahrpläne.

Auch hier gibt es wieder unzählige Transportunternehmen, die zum Teil nur zwischen zwei Orten verkehren. Am besten suchst du hier ganz einfach via Google die entsprechende Website der Unternehmen.

Google Suche für Reservationen und Infos über Langstreckenbusse

Gib folgendes bei Google ein: tiquete bus „Ort 1“ „Ort 2“

Also zum Beispiel „tiquete bus san jose – manuel antonio“ für Tickets von San José nach Manuel Antonio.

Immer mehr Websites sind auch in Englisch verfügbar. Das sollte die Reservation online etwas erleichtern, falls du kein Spanisch sprichst (lerne Spanisch!).

Tipps zur Reise in Langstreckenbussen:

  • Geh zur Toilette vor Abfahrt. Es gibt wahrscheinlich etwa 4 Busse in Costa Rica, mit einer Toilette drin. Dazu machen die meisten keine Pause, da die Strecken relativ kurz sind.
  • Nimm etwas zu trinken mit. Nur wenn es viel Stau hat, wirst du mal die Chance haben, etwas unterwegs zu kaufen. Wenn der Verkehr nur schleichend voran geht, hat es Verkäufer, die davon profitieren wollen.
  • Behalte dein Gepäck im Auge. (Mir persönlich wurde, auf unzähligen Busreisen, noch nie etwas gestohlen. Aber es ist sicher nicht unmöglich.)

Zug

Vor wenigen Jahrzehnten gab es in Costa Rica mehrere Zuglinien und sogar Touristen haben sich auf diese Weise im Land bewegt. Heute gibt es leider nur noch ganz wenige Strecken, die für Urlauber nur begrenzt interessant sind.

Die Züge verkehren zum einen nur selten und zum anderen nur zwischen San José und Heredia, sowie zwischen San José und Cartago. Weitere Zugstrecken sind allerdings geplant, respektive sollen wieder eröffnet werden.

Lies alles zum Zugverkehr in Costa Rica hier.

Fähren / Schiffe / Boote

In einem Land mit so viel Küste überrascht es wenig, dass man sich auch auf dem Wasser fortbewegen kann. Ab Puntarenas verkehren etwa drei Fähren, zwei zur Halbinsel Nicoya und eine zur Isla del Coco.

In Costa Rica gibt es diverse Orte, die nicht durch Straßen erschlossen sind. Die meisten davon sind abgelegene Orte mit ausschließlich indigener Bevölkerung. Mit dem Tortuguero Nationalpark ist aber auch ein sehr bekannter und oft besuchter Ort dabei, der auch sehr viele Touristen anzieht. Diese Orte sind nur mit kleinen Booten erreichbar. Auch den Corcovado Nationalpark erreichst du über dem Wasserweg.

Boote Costa Rica

Transport im Boot | © NH53

Inlandsflüge

Wer über das entsprechende Budget verfügt, kann auch per Flugzeug in Costa Rica reisen. Der große Vorteil ist dabei, dass du dem extremen Verkehrsaufkommen im Zentraltal entfliehen kannst. Falls du also nur ganz wenig Zeit hast, könnte das die beste Lösung sein, um dennoch möglichst viel vom Land zu sehen.

Die Preise sind jedoch höher als etwa Kurzstreckenflüge in Europa mit Billigairlines.

Alle Details dazu, welche Airlines es gibt und welche Ziele angeflogen werden findest du in diesem Artikel: Inlandsflüge Costa Rica

Fazit

Abgesehen von den Inlandsflügen kannst du Costa Rica im öffentlichen Verkehr sehr günstig bereisen. Aber auch für den einen oder anderen Auswanderer sind die ÖV’s sicher interessant. Lies etwa Marc’s Erfahrungen zu seinem Arbeitsweg von Cartago nach San José.

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Die „bandera azul“ für Strände in Costa Rica

Immer wieder siehst du wunderschöne Fotos von Sandstränden und Palmen aus Costa Rica. Sind diese Strände wirklich so schön wie auf den Fotos?

Wir sagen „Oh ja!“

Ob du nun als Tourist zu Besuch bist oder hier lebst spielt keine Rolle. Du wirst bestimmt auch einmal eine dieser „Playas“ besuchen wollen.

Im folgenden haben wir uns das Thema der „bandera azul“, der blauen Flagge, der besten Strände Costa Rica’s etwas genauer angesehen.

Die „bandera azul“ – Was ist das?

Die Bandera Azul ist eine Auszeichnung für Anstrengungen im Bereich der nachhaltigen ökologischen Führung und dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen (Mehr zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus Costa Rica’s).

Ausgezeichnet werden können z.B. „Municipalidades“ (Gemeinde- oder Stadtverwaltungen), Schulen und eben Strände neben anderen weiteren. Wenn du dich für die weiteren Kategorien interessierst, kannst du diese hier einsehen: Bandera Azul (Blaue Flagge).

Kriterien

Die Kriterien eine bandera azul für einen Strand zu erhalten sind die folgenden:

Wertungsliste Bandera Azul

  • Mikrobiologische Qualität des Meerwassers – 35%
  • Qualität des Wassers als Trinkwasser für den Menschen – 15%
  • Qualität der Küsten in den Kategorien:
    • Abfall und Abfalleimer – 10%
    • Industrielle Abwasserabgabe in das Wasser – 5%
    • Restliche Abfallkategorien – 15%
  • Ökologische Aufklärung – 10%
  • Sicherheit und Administration der Strände – 10%

Die Bandera Azul kennt 1 – 5 Sterne, wobei einer die Einstiegsstufe bedeutet.

1 Stern

90% – 100% der Wertungspunkte erreicht.

2 Sterne

Wertung 100% und darüber hinaus Signalisierung der Wasserströmung, Warnungen vor für Menschen gefährlichen Tieren im Meer, falls akut oder vorhanden. Ausserdem Überwachung des Strandes mit Rettungsschwimmern an Wochenenden und während der Hochsaison.

3 Sterne

Hat die Merkmale eines Strandes mit 2 Sternen und darüber hinaus öffentliche Duschen und sanitäre Anlagen als auch Beschilderung der Zone inkl. touristisch interessanten Punkten.

4 Sterne

Hat die Merkmale eines Strandes mit 3 Sternen und darüber hinaus permanente Überwachung des Strandes durch Rettungsschwimmer mit Notfalldispositiv. Ausserdem hat er einen Flächennutzungsplan der Zone im Falle, dass er in einem geschützten Gebiet liegt. Dieser muss durch das MINAET genehmigt sein.

5 Sterne

Hat die Merkmale eines Strandes mit 4 Sternen und darüber hinaus behindertengerechte Zugänge wie Rampen, synthetischen Flächen, die das Fortbewegen im Rollstuhl ermöglichen, usw. Ausserdem gibt es den Service einer Touristenpolizei und man wendet die Richtlinien des Programmes zur Hygiene sanitärer Anlagen an.

 

 

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Übersicht

Im Jahre 2010 erhielten 67 in Costa Rica die „bandera azul“. Im Vergleich hierzu waren es Ende 2016 bereits 110 (2015 waren es 108).

Es heisst aber gar nicht, dass Strände ohne eine entsprechende Auszeichnung schlecht wären!

Beste Strände Costa Ricas, Bandera Azul Ecológica

Übersicht über Strände mit Bandera Azul Egológica in Costa Rica (2016)

Und, selbstverständlich, abschliessend noch einige Fotos von Stränden hier in Costa Rica…

Corcovado Nationalpark, Strand vor der Rangerstation San Pedrillo

San Pedrillo im Corcovado Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Der Uvita Strand | Foto: Reisereichtum

Uvita | Foto: Reisereichtum

Tourismus in Costa Rica

Manuel Antonio | kansasphoto

Playa Carrillo, Guanacaste

Carrillo | m.prinke

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Negra (Cahuita) | Foto: Jipe7

Negra (Cahuita) | Foto: Jipe7

Manuel Antonio, Costa Rica (Foto: Marc Tschallener)

Manuel Antonio, Costa Rica | Foto: Marc Tschallener

Du warst bereits in Costa Rica oder lebst hier? Verrate uns deinen Liebslingsstrand! Gerne, wie immer, im Kommentarfeld.

Pura vida!

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Monteverde: Die Nebelwälder Costa Rica’s

1972 wurde das Reservat Monteverde zur Erforschung sowie Erhaltung des Regenwaldes und der darin lebenden Tiere gegründet.

Heute gilt es als das bekannteste und meistbesuchte Naturreservat Costa Ricas und versinnbildlicht den sogenannten „Eco-Tourism“ oder Ökotourismus. Gerne bringen wir es dir etwas näher.

Entstehung

Als eine Gruppe US-Amerikaner in den frühen 1950er Jahren vom Korea-Krieg aus den USA nach Costa Rica flüchteten, suchten sie das einfache Leben weit ab von zu Hause. Als sie in Monteverde ankamen begann dies erst besiedelt zu werden. Sie widmeten sich der Herstellung von Milchprodukten wie z.B. Käse. Jahre später halfen sie das Naturreservat Monteverde zu gründen.

Einige der lokalen Bauern wollten ihr Farmland vergrössern, was wiederum von den Naturalisten in der Zone verhindert werden konnte.

Zum Glück kann man heute sagen. Denn noch weitere Generationen werden somit eines der Must-See’s auf diesem Planeten sehen und bestaunen können. Ein Herd an Biodiversität!

Quetzal, der "Göttervogel" - Foto: Quapan

Quetzal, der „Göttervogel“ – Foto: Quapan

Lage

Monteverde liegt in der Provinz Puntarenas ca. 3 – 3.5h von San José entfernt auf etwa 1’400m.ü.M..

Anfahrt

Die Anreise solltest du nicht unterschätzen. Denn wenn dir Google 2.5h Stunden für die Strecke von San José her angibt, dann kannst du gut und gerne noch eine halbe bis zu einer Stunde mehr dazu rechnen (Eigenheiten zur Navigation in Costa Rica hier). Dies, da die letzten paar km ziemlich holprig werden und es sich mit einem Fahrzeug ohne 4×4-Antrieg nicht denken lässt hinauf zu fahren. Zweiradantrieb mag noch gehen, wenn es nicht gerade Regenzeit ist, aber auf jeden Fall benötigst du genügend Bodenfreiheit.

Solltest du vom Vulkan Arenal oder von Guanacaste her kommen, so kannst du ab Tilarán direkt nach Monteverde fahren. Aber Vorsicht, diese Route kann auch mit Allradantrieb während Regen sehr abenteuerlich werden.

Tipp: Besser fährst du über Cañas und Las Juntas, wo du danach nur noch eine kurze Strecke auf holpriger Strasse vor dir haben wirst.

Nimm dir generell genügend Zeit.

 

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Wetter

Grundsätzlich herrscht in Monteverde das ganze Jahr hindurch mehr oder weniger dasselbe Klima. Die Luftfeuchtigkeit liegt praktisch immer über 90% und die Jahresdurchschnittstemperatur kommt bei min. 15°C sowie max. um die 25°C zu liegen. Schau hier nach, wie es um den Rest des Landes klimatechnisch bestellt ist.

Was sich empfiehlt anzuziehen, kannst du hier nachlesen: Packliste für deine Costa Rica Reise.

Bei schönem Wetter kannst du sogar von einigen Punkten Monteverde’s aus über den Pazifik sowie die Nicoya-Halbinsel. So wie hier:

Höhepunkte

In einem Artikel der Newsweek aus dem Jahre 2010 findet sich Monteverde Nebelwälder unter den 100 Orten, welche du vor deinem Tod besucht haben solltest auf Platz 38. Wenn nicht dies allein bereits das Highlight der Region ist?

Klar, es geht um die Natur als solches.

In der Region lassen sich diese Flora und Fauna auf verschiedene Arten und auch zu verschiedenen Zeiten erkunden. Es gibt zwei etablierte Anbieter neben lokalen Touren.

Monteverde - Foto: Fran Devinney

Monteverde – Foto: Fran Devinney

Sky Adventures

Die Sky Adventures bieten Touren nicht nur in der Region Monteverde, aber auch im Gebiet des Arenal Vulkanes an. Neben dem SkyWalk, welcher Hängebrücken über die Baumkronen des Nebelwaldes bedeutet, gibt es auch eine Alternative, die etwas mehr Adrenalin produziert – SkyTrek ist ein Canopy oder Zip-Line Erlebnis, wo du an einem Stahlseil von A nach B saust. Zum Abschluss das SkyTram, welches eigentlich dem SkyTrek ähnelt, aber langsamer fährt.

Mehr Infos:

www.skyadventures.travel/monteverde/

SkyTram - Foto: Sky Adventures

SkyTram – Foto: Sky Adventures

 

SkyTrek - Foto: Sky Adventures

SkyTrek – Foto: Sky Adventures

 

Selvatura Park

Der Selvatura Park bietet ähnliche Attraktionen wie der Sky Adventures Park, jedoch auch weitere wie z.B. verschiedene Gärten, wo du Kolibris, Schmetterlinge oder auch Schlangen und Frösche der Region bestaunen kannst.

Ausserdem kannst du dich im Selvatura Park wie Superman an einem Stahlseil von Baumwipfel zu Baumwipfel bewegen.

www.selvatura.com/

Hängebrücken - Foto: Selvatura

Hängebrücken – Foto: Selvatura

 

Kolibri - Foto: Selvatura

Kolibri – Foto: Selvatura

 

Weitere Angebote

Neben den zwei erwähnten Parks kannst du auch an Nachtwanderungen teilnehmen, Reitausflüge machen oder eine Tour zu einer Kaffeeplantage geniessen.

Was du für deine Reise nach Costa Rica einpacken solltest, erfährst du hier: Packliste für deine Costa Rica Reise.

Na, Lust auf einen Besuch bekommen? Oder warst du bereits einmal im Monteverde Naturreservat? Wenn ja, hast du irgendwelche Inputs? Wie immer, gerne im Kommentar.

Pura vida!

 

Titelbild: Fran Devinney

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Jacó: Costa Rica mal anders

Wer an Costa Rica denkt, der sieht Regenwald, Nationalparks, viele Tiere, Natur und einsame Strände… Jacó hingegen ist anders. Miami Beach oder ähnliche Orte kommen einem da eher in den Sinn. Sprich, nicht wirklich das, was die meisten Costa Rica Urlauber eigentlich suchen.

Warum Jacó dennoch spannend sein kann und was du darüber wissen musst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Allgemeines über Jacó

Jacó ist ein typischer Küsten-Urlaubsort, wenn auch nicht unbedingt typisch für Costa Rica. Im Gegensatz zu den meisten Orten, wirkt Jacó nämlich wie ein Ort in den USA oder wie Cancun in Mexiko. Schon aus der Ferne sind die diversen Hochhäuser sichtbar und schnell wird klar, dass du hier wohl keine Affen in deinem Garten antreffen wirst.

Der Ort liegt in der Provinz Puntarenas im Kanton Garabito und ca. 100 km von San José entfernt. Bei wenig Verkehr ist die Strecke in gut in unter 2 Stunden machbar, was auch die Beliebtheit bei den Einheimischen erklärt. Mal abgesehen davon, dass die Ticos den Ort auch toll finden, da es sich eben gerade nicht wie Costa Rica anfühlt. Jacó ist für Costaricaner quasi „exotisch“.

Strand in Jaco Costa Rica

Jacó Strand | © wytze

Warum nach Jacó?

Falls du voll in der Natur sein möchtest, keine große Auswahl an Bars und Restaurants benötigst und du kein Surfer bist, ist Jacó eventuell nicht für dich…

Falls du dich aber einfach einige Tage entspannen möchtest, Party machen willst oder etwas Luxus zum kleinen Preis möchtest, dann bist du hier richtig.

Jacó ist wirklich nicht das, was sich die meisten Touristen vorstellen, wenn sie an Costa Rica denken. Es ist was anderes.

Außerdem ist Jacó für dich auch interessant, wenn du nur wenig Zeit hast, da es sehr schnell und einfach erreichbar ist. Gerade darum mögen es auch viele Einheimische. Ich persönlich mag es etwa aus dem gleichen Grund. Ich besitze kein Auto und habe wenig Zeit. Wenn ich also schnell mal zum Strand will, dann ist Jacó eine gute Option.

Aktivitäten in und um Jacó

Während die Möglichkeit besteht in der nahen Umgebung Natur und Tiere zu sehen, so ist Jacó eher für andere Aktivitäten bekannt. Surfer finden hier etwa zu fast jeder Jahreszeit eine gute Welle vor und auch andere Wassersportler kommen auf ihre Kosten. Die Hauptaktivität stellt aber ganz klar der 4 km lange Strand, der nur durch 2-3 Flussmündungen unterbrochen wird und jederzeit zu einem Strandspaziergang einlädt.

Im Weiteren bietet Jacó ein sehr aktives Nachtleben für alle möglichen Leute. Es gibt unzählige Bars und Restaurants, die bis tief in die Nacht geöffnet sind. Außerdem gibt es mehrere Casinos, wo du dein Glück versuchen kannst.

Bekannt ist Jacó jedoch auch als Mekka für Prostitution, die in Costa Rica legal ist. Während man tagsüber davon nichts mitbekommt, wird dies bei Nacht in einigen Bars und Casinos offen zur Schau gestellt. Wer damit ein Problem hat, sollte diesen Orten eventuell fern bleiben.

Falls du während deines Aufenthalts in Jacó noch anderes erleben möchtest, hast du jederzeit die Möglichkeit dazu. Ganz in der Nähe kannst du Gleitschirmfliegen, unter Wasserfällen baden, Canopy machen oder die Krokodile im Rio Tarcoles bestaunen.

Tipp: Sonnenuntergänge sind in Jacó eigentlich immer spektakulär. Am besten in einer Strandbar zu genießen 😉

Sonnenuntergang in Jaco

Unterkünfte in Jacó

Der Ort verfügt über alle möglichen Unterkünfte in diversen Preisklassen. Es gibt günstige Hostels, Cabinas, Hotel und eine große Anzahl an Ferienwohnungen. So stehen dir als Tourist wirklich viele Optionen offen und du wirst sicher etwas passendes finden.

  • Hostel – Die Übernachtung im Mehrbettenzimmer eines Hostels stellt auch in Jacó die günstigste Option dar. Die Preise beginnen hier bei weniger als 15$ pro Nacht.
  • Kleines Hotel oder Cabina – Wer zu zweit oder zu dritt reist, kann so in der Regel günstiger übernachten, als allein im Hostel. Denn, günstige Hotelzimmer oder Cabinas gibt es schon ab ca. 40$ pro Nacht, was bei 3 Personen wirklich nicht mehr viel ist.
  • Hotel – Im Prinzip findest du in Jacó jede Preisklasse, wenn es um Hotels geht. Es gibt sogar All-Inklusive-Hotel hier.
  • Ferienwohnung – Eine sehr interessante Möglichkeit ist auch eine Wohnung zu mieten. Es gibt zahlreiche Wohnhäuser und Überbauungen mit Wohnungen oder Ferienhäusern. Viele Besitzer vermieten diese. Vor allem Familien können davon profitieren, da Wohnungen bereits für ca. 100$ pro Nacht (bis 6 Personen) zur Verfügung stehen.

 

 

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Leben in Jacó

Jacó ist bestimmt nicht der beliebteste Ort unter den Auswanderern. Gerade wer jedoch im Tourismus Fuß fassen möchte, könnte hier seine Chance sehen. Dank der großen Anzahl an einheimischen Touristen, wird Jacó eigentlich das ganze Jahr über frequentiert, was im Gegensatz zu vielen anderen Orten ein großer Vorteil ist.

Im Weiteren wird hier eigentlich alles geboten, was du zum leben benötigst. Es gibt mehrere Supermärkte und genügend Immobilien zum Kauf oder Miete. Einzig wer regelmäßig medizinische Versorgung in einem Krankenhaus benötigt, ist hier weniger gut beraten. Jacó verfügt nur über eine Klinik und Patienten werden im Notfall ins Krankenhaus in Puntarenas überführt.

Hier noch ein weiteres Video mit diversen Eindrücken aus Jaco:

Video vom Vlog von motion in action

An- und Abreise

Wie bereits erwähnt liegt Jacó etwa 100 km von San José entfernt. Mit dem Auto (z.B. mit dem Mietwagen) ist die Strecke zu bestimmten Zeiten sogar in 1,5 Stunden machbar. Das zumindest, wenn du die Rushhour in San José umgehen kannst. Wer direkt vom Flughafen (Juan Santamaria / JSO) her kommt, der ist gleich nochmal deutlich schneller.

Ebenfalls von San José aus erreichst du Jacó auch schnell mit dem Bus. Transportes Jacó heisst das Unternehmen, welches die Strecke unter der Woche 7 Mal pro Tag fährt. Am Freitag und am Wochenende gibt es sogar fast doppelt so viele Fahrten. Alle Informationen dazu findest du auf der Website von Transportes Jacó.

Tipp: Du kannst dein Ticket online kaufen. Besuche dazu die Website und klicke auf „Venta en Linea“. Zeit auswählen und Anzahl Tickets und mit Kreditkarte bezahlen. Die Bestätigung kannst du mit dem Smartphone abfotografieren und im Bus zeigen.

Jaco mit dem Bus

Warst du schon einmal in Jacó? Wie hat es dir gefallen und welche Erfahrungen hast du gemacht?
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Die 10 besten Boutique Hotels in Costa Rica

Wenn du nach Costa Rica reist, benötigst du selbstverständlich eine Unterkunft, um dich frisch gestärkt dem nächsten Tag und den darin enthaltenen Abenteuern stellen zu können.

In diesem Artikel stellen wir dir gerne 10 Unterkünfte ohne spezielle Reihenfolge vor, die neben einem Bett so viel mehr zu bieten haben. Sie vermitteln einen Hauch von Luxus und lassen dich die kurze Zeit bereuhen, welche du im jeweiligen Hotel verbringen wirst. Die Rede ist von nicht alltäglichen, spezielleren, luxusvermittelnden sogenannten „Boutique Hotels„.

In Costa Rica gibt es mittlerweile einige der besten Hotels der Welt. Wenn du also das nötige Kleingeld hast, kannst du im Luxus schwelgen.

Nachhaltigkeit – der Umwelt zuliebe

Ein Gesichtspunkt, der uns in Costa Rica äusserst gut gefällt, ist, dass es sich meist nicht nur um einen unansehlichen Betonklotz im Grünen handelt. Die vorgestellten Hotels wurden allesamt unter ökologischen Gesichtspunkten erstellt und verschmelzen mit der jeweiligen Umgebung, sodass sich ein einzigartiges Erlebnis bieten lässt. Ohne schlechtes Gewissen.

Das CST ist ein Zertifikat, welches in Costa Rica an touristische Dienstleister wie z.B. Hotels vergeben werden. Hierbei wäre der höchste Level das CST5. Für mehr Infos: www.turismo-sostenible.co.cr oder lies hier über das nachhaltige Arbeiten im Tourismus in Costa Rica.

 

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Hotel Grano de Oro | San José (Provinz San José)

Ein Stadthotel, welches dir erlaubt der überaus hektischen und zweitweise vom Verkehr zu ersticken drohenden Hauptstadt San Josés zu entkommen. Renoviert als auch bedacht erweitert diente das Haus einst als Residenz der Pozuelo Familie. Pozuelo ist eine äusserst bekannte Bisquit-Marke in Costa Rica.

Das Haus bietet eine ausgezeichnete Küche und liegt zudem sehr zentral, sodass du alle Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell erreichst.

Anzahl Zimmer: 40

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.hotelgranodeoro.com

Hauptfassade | Foto: Hotel Grano de Oro

Hauptfassade | Foto: Hotel Grano de Oro

Restaurant Terrasse | Foto: Hotel Grano de Oro

Restaurant Terrasse | Foto: Hotel Grano de Oro

Restaurant / Bar | Foto: Hotel Grano de Oro

Restaurant / Bar | Foto: Hotel Grano de Oro

Superior Zimmer | Foto: Hotel Grano de Oro

Superior Zimmer | Foto: Hotel Grano de Oro

Hotel Casa Turire | Turrialba (Provinz Cartago)

Idealer Ausgangspunkt für Reit-, Mountainbike- oder Rafting-Ausflüge. Das Haus liegt inmitten von Zuckerrohr- als auch Kaffeeplantagen mit dem Vulkan Turrialba (Infos zu Costa Rica’s Vulkanen), welcher das Bild vervollständigt.

Am Rande des Angostura Sees, als kleines Juwel zu betrachten, bietet das Hotel Casa Turire eine hervorragende nationale als auch internationale Küche.

Anzahl Zimmer: 16

CST Stufe: 4

Mehr Infos: www.hotelcasaturire.com

Aussenansicht Hotel | Foto: Hotel Casa Turire

Aussenansicht Hotel | Foto: Hotel Casa Turire

Pool Bereich | Foto: Hotel Casa Turire

Pool Bereich | Foto: Hotel Casa Turire

Casa Turire's Küche | Foto: Hotel Casa Turire

Casa Turire’s Küche | Foto: Hotel Casa Turire

Zimmer | Foto: Hotel Casa Turire

Zimmer | Foto: Hotel Casa Turire

El Silencio Lodge & Spa | Bajos del Toro (Provinz Alajuela)

Im Tal Cordillera Central, perfekt in die Natur eingebettet, widmet sich das Hotel dem perfekten Entkommen aus dem Alltag mit Fusionsküche und einem gut ausgestatteten Spa, welches dich zu verwöhnen erwartet.

Das richtige für ein Paar, welches dem heutzutage teilweise stressigen Alltages für eine Auszeit zu entfliehen wünscht.

Anzahl Zimmer: 16

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.elsilenciolodge.com

Suite | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Suite | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Bad mit Aussenjacuzzi | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Bad mit Aussenjacuzzi | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Spa | El Silencio Lodge & Spa

Spa | El Silencio Lodge & Spa

Dinner nahe am Fluss | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Dinner nahe am Fluss | Foto: El Silencio Lodge & Spa

Playa Nicuesa Rainforest Lodge | Golfo Dulce (Provinz Puntarenas)

Die Rainforest Lodge ist nur per Bootstransfer erreichbar. Diese beinahe familiäre Unterkunft, mit ihren nur 10 Zimmern, verschmilzt regelrecht mit der umliegenden Natur, sodass du vom Zimmer aus den Tieren lauschen und sie sogar beobachten kannst.

Neben vielen Aktivitäten lädt das Kayak-Fahren im Golf ein, welcher von Delfinen gut besucht ist (Delfin- und Walbeobachtungstour, hier mehr Infos)

Anzahl Zimmer: 10

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.nicuesalodge.com

Lodge Unterkunft | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Lodge Unterkunft | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Unterkunft | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Unterkunft | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Aussenbereich | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Aussenbereich | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Hotelbereich | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Hotelbereich | Foto: Playa Nicuesa Rainforest Lodge

Pacuare Lodge | Bajos del Tigre (Provinz Alajuela)

Bei der Pacuare Lodge dreht sich alles um den Fluss, welcher der Luxus Lodge den Namen verlieh: den Pacuare.

Zur Lodge kommst du danach auch passend über den Fluss raftend oder auch – etwas umständlicher – über den Landweg. Einmal angekommen musst du auf keinen Komfort verzichten. Höchstens auf elektrischen Strom (welches bewusst das Feeling verstärken soll). Aber seien wir mal ehrlich, wer benötigt in dieser atemberaubenden Umgebung so nahe an der Natur denn Strom?

Anzahl Zimmer: 19

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.pacuarelodge.com

Pacuare Lodge von oben | Foto: Pacuare Lodge

Pacuare Lodge von oben | Foto: Pacuare Lodge

River Rafting auf dem Pacuare | Foto: Pacuare Lodge

River Rafting auf dem Pacuare | Foto: Pacuare Lodge

Privater Pool mit Terrasse vor dem Zimmer | Foto: Pacuare Lodge

Privater Pool mit Terrasse vor dem Zimmer | Foto: Pacuare Lodge

Unterkunft | Foto: Pacuare Lodge

Unterkunft | Foto: Pacuare Lodge

Hotel Punta Islita | Islita (Provinz Guanacaste)

Im Hotel Punta Islita ist alles auf den Kunden eingestellt mit der authentischen Art und Weise der hiesigen costa ricanischen Kultur. Dies, da das Dorfleben mit der Organisation des Hotels verschmilzt.

So kommt es, dass du mit lokalen Spezialitäten sowie an die ländliche Kultur angelehnten Therapien im Spa geniessen darfst.

Es werden Villen mit eigenem Pool angeboten.

Anzahl Zimmer: 55

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.hotelpuntaislita.com

Aussenbereich | Foto: Punta Islita

Aussenbereich | Foto: Punta Islita

Infinity Pool | Foto: Punta Islita

Infinity Pool | Foto: Punta Islita

Zimmer mit Hängematte | Foto: Punta Islita

Zimmer mit Hängematte | Foto: Punta Islita

Spa | Foto: Punta Islita

Spa | Foto: Punta Islita

Hotel Nayara Spa & Gardens | La Fortuna (Provinz Alajuela)

Einer der Höhepunkte auf jeder Costa Rica Reise – wenn du Vulkane magst – ist höchst wahrscheinlich der Nationalpark Arenal mit dem imposanten Vulkan, der denselben Namen trägt (alle Nationalparks).

Um stilvoll unterzukommen, bietet sich das Hotel Nayara Spa & Gardens an, denn der Vulkan schien gerade zu im gut gepflegten Garten des Hotels entsprungen zu sein.

Anzahl Zimmer: 66

CST Stufe: 4

Mehr Infos: www.arenalnayara.com

Aussicht zum Vulkan vom Hotelgeände aus | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Aussicht zum Vulkan vom Hotelgeände aus | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Spa | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Spa | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Zimmer mit Sicht zum Vulkan | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Zimmer mit Sicht zum Vulkan | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Aussen- und Restaurantbereich | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Aussen- und Restaurantbereich | Foto: Hotel Nayara Spa & Gardens

Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort | Manuel Antonio (Provinz Puntarenas)

Manuel Antonio heisst der kleinste, aber sicherlich berühmteste Nationalpark Costa Ricas.

So kommt es, dass du auch hier von wilden Tieren wie Affen, Leguanen, verschiedensten Vogelarten und weiteren besucht werden kannst. Und dies neben der Aussicht über den Pazifik als auch auf die langen wunderschönen Sandstrände Manuel Antonios.

Das Hotel biete eine ausgezeichnete als auch originelle Fusionsküche, für welche es bekannt ist.

Anzahl Zimmer: 38

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.arenasdelmar.com

Poolbereich | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Poolbereich | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Zimmer mit Terrasse | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Zimmer mit Terrasse | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Zimmer mit Jacuzzi und Aussicht | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Zimmer mit Jacuzzi und Aussicht | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Lunch am Pazifik | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Lunch am Pazifik | Foto: Hotel Arenas del Mar Beachfront & Rainforest Resort

Hotel Lapa Rios | Puerto Jiménez (Osa Halbinsel – Provinz Puntarenas)

Wenn du dir einen Mix aus verschiedenen geführten Aktivitäten in der allzu nahen Natur als auch eine Luxusbehandlung in einer Öko-Lodge wünschst, findest du dich hier auf der Osa Halbinsel in der richtigen Unterkunft wieder.

Neben der gepflegten Anlage lädt das Hotel auch kulinarisch zu Höhenflügen ein. Beim Hotel sind diese kleinen Ausflüge in die Gaumenfreude 3 x täglich inbegriffen.

Anzahl Zimmer: 16

CST Stufe: 5

Mehr Infos: www.laparios.com

Aussenbereich | Foto: Lapa Rios

Aussenbereich | Foto: Lapa Rios

Bungalow | Foto: Lapa Rios

Bungalow | Foto: Lapa Rios

Aussicht vom Bungalow | Foto: Lapa Rios

Aussicht vom Bungalow | Foto: Lapa Rios

Poolbereich | Foto: Lapa Rios

Poolbereich | Foto: Lapa Rios

Kurà Design Villas | Uvita (Provinz Puntarenas)

Weniger ist mehr. Oder absolute Aufmerksamkeit in einer modern stilistischen Villa, welche dir abgeschiedene Privatsphäre zusichert gepaart mit einer unübertreffbaren Sicht über die berühmte Wal-Flosse vor Uvita (Lies mehr darüber im Beitrag zum Marino Ballena Nationalpark).

Wenn dir diese Dinge wichtig sind, bist du hier nach einer ereignisreichen Rundreise herzlich willkommen deine Seele auf deiner privaten Terrasse oder im Infinity-Pool baumeln zu lassen. Selbstverständlich mit vorzüglicher Kost.

Anzahl Zimmer: 6

Mehr Infos: www.kuracostarica.com

Infinity Pool mit Aussicht | Foto: Kurà Design Villas

Infinity Pool mit Aussicht | Foto: Kurà Design Villas

Suite Villa | Foto: Kurà Design Villas

Suite Villa | Foto: Kurà Design Villas

Bad | Foto: Kurà Design Villas

Bad | Foto: Kurà Design Villas

Gourmet Küche | Foto: Kurà Design Villas

Gourmet Küche | Foto: Kurà Design Villas

Was du für deine Reise nach Costa Rica einpacken solltest, erfährst du hier: Packliste für deine Costa Rica Reise. Und hier erfährst du wie du so gemütlich wie möglich deinen Interkontinentalflug überstehst.

Hast du Lust auf deinen absolut unvergesslichen als auch einzigartigen Urlaub in Costa Rica bekommen? Falls du weitere unschlagbare Unterkünfte kennst oder bereits Gast in einer der genannten warst, freuen wir uns über deinen Kommentar. Selbstverständlich aber auch wenn du erst in der Planung bist.

Pura vida!

 

Titelbild: Kurà Design Villas.

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Inlandflüge Costa Rica

Für die Grösse Costa Ricas besteht ein gut ausgebautes wie ausgedehntes Netz an kleinen Flughäfen oder sogenannten Airstrips. Finde hier eine Übersicht über Costa Rica’s Flughäfen.

Wie kann dies einen Einfluss auf deine geplante Costa Rica Reise haben? Mitunter einen eindrücklichen…

Warum fliegen?

Bereits einige Male haben wir die Strassenzustände in Costa Rica angesprochen und wir gehen davon aus, dass dir nun durchaus klar sein sollte, dass du deutlich länger unterwegs ist als in der Schweiz oder in Deutschland.  Lies hierzu mehr im Artikel Auto mieten und fahren in Costa Rica.

Dementsprechend macht es durchaus Sinn zu fliegen. Ein einleuchtendes Beispiel:

Wie lange dauert es mit dem Auto resp. dem Inlandflug vom Internationalen Flughafen Juan Santamaria nach La Fortuna (Mehr zu La Fortuna, wo sich der Arenal Vulkan befindet), ca. 120km?

  • Mit dem Auto zwischen 3 und 4h je nach Verkehr und Strassenzustand
  • Mit dem Flugzeug gute 20min

Logisch eigentlich, dass es mit dem Flieger weniger lang dauert. Ist es dir noch zu wenig markant? Warte, es geht mit dir vertrauten Beispielen:

  • In der Schweiz dauert es mit dem Auto von St. Gallen nach Bern ca. 2h (205km)
  • Und in Deutschland dauert es mit dem Auto von München nach Stuttgart ca. 2h 30min (232km)

Die Strassen hier sind somit nicht mit jenen in Zentraleuropa zu vergleichen. Genau dies macht das Fliegen interessant.

Angebot

Es gibt zwei präsente Fluggesellschaften, die Inlandflüge in Costa Rica anbieten. Die beiden Airlines heissen „Nature Air“ einerseits und „Sansa“ andererseits.

Beide Airlines bieten sogar einige Flüge in die benachbarten Länder Nicaragua und Panama an.

Logo Sansa

Logo Sansa

 

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Kosten

Interessant ist es sicherlich an den einen oder anderen abgelegenen und schwierig erreichbaren Ort zu fliegen. Der Tortuguero Nationalpark ist so ein Beispiel. Um dorthin zu reisen, musst du früh aufstehen! Wenn du von San José aus abgeholt wirst, dann musst du je nach Abholort um ca. 06.00 Uhr bereit stehen. Ankunft am frühen Nachmittag. Lies mehr hierzu im Artikel Nationalpark Tortuguero, Costa Rica.

  • Zugegeben, die Kosten sind der einzige Minuspunkt aus meiner persönlichen Sicht.

Wir könnten dir hier jetzt ein Beispiel hinschreiben. Da die Flugpreise aber stetig wechseln, machst du dir vielleicht besser selber ein Bild. Online bei den Gesellschaften:

Nature Air

http://www.natureair.com/costa-rica-flights.aspx

Sansa

https://booksecure.flysansa.com/search

Nature Air

Nature Air

Vorteile der Inlandflüge

Der einzige Nachteil aus unserer Sicht wurde genannt, der Preis.

Aber welche Vorteile haben Inlandflüge oder Domestic Flights? Gerne listen wir hier einige auf:

  • Schnelligkeit: Du bist schnell an deinem Ziel.
  • Zeitersparnis: Du kannst länger schlafen, bevor du dich auf den Weg machen musst.
  • Bequemlichkeit: Du ersparst dir den Transfer im Auto, welcher manchmal doch etwas unbequem lange sein kann.
  • Sicherheit: Statistisch bekanntermassen erwiesen, fliegen ist die sicherste Art dich fort zu bewegen. Auch sind die Flugzeuge beider Airlines technisch absolut up to date.
  • Easy Check-In: Das Check-In ist einfacher als bei einem internationalen Flug und nimmt weniger Zeit in Anspruch. Auch die Kontrollen unterscheiden sich leicht (1h vor Abflug oder etwas mehr solltest du einrechnen).
  • Perspektive: Du siehst Costa Rica aus einem ganz anderen Blickwinkel!
Playa Ballena | Foto: Nature Air

Playa Ballena | Foto: Nature Air

Arenal Vulkan von oben | Foto: Nature Air

Arenal Vulkan von oben | Foto: Nature Air

An Board | Foto: Nature Air

An Board | Foto: Nature Air

Fazit

Das Nutzen von Inlandflügen in Costa Rica ist sicherlich nicht für jedes Budget bestimmt. Falls du aber wenig Zeit hast dir Costa Rica anzusehen, und verschiedene schwierig zu erreichende Destinationen sehen möchtest, so ist es durchaus eine sehr interessante Alternative zum Landtransfer.

Was denkst du zu Inlandflügen in Costa Rica? Bist du bereits in den Genuss gekommen? Lass es uns wissen in den Kommentaren. Wir freuen uns!

Pura vida!

 

Titelbild: Nature Air.

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Costa Rica’s Biodiversität

Costa Rica ist ein wunderschönes Land und aus vielen verschiedenen Gründen einen Besuch wert. Einer der wichtigsten wird aber sicherlich die Flora & Fauna sein, welche die Naturliebhaber unter euch ins Staunen zu versetzen mag.

Im Zusammenhang mit Costa Rica fällt vielfach der Begriff „Biodiversität“. Was bedeutet dies jedoch? Um dies zu erklären blicken wir zuerst ein wenig in der Geschichte zurück…

Entstehung Costa Rica’s

Wir müssen sogar weit zurückblicken, um zu erklären wie die „Schweiz Zentralamerikas“ resp. Zentralamerika als solches entstanden sind. Sehr weit.

Denn vor einigen Millionen Jahren gab es noch gar kein Zentralamerika. Es gab die beiden Kontinente Nord- als auch Südamerika, welche aus dem letzten sogenannten Superkontinent, Pangäa genannt, herausbrachen.

Du weisst bestimmt, dass Italien ursprünglich zu Nordafrika gehörte, bevor es nach Norden in Richtung Europa driftete. Das Resultat aus dem Zusammenstoß dieser Bewegung nennen wir heute „die Alpen“.

Pangäa

Urkontinent Pangäa vor dem „Auseinanderbrechen“ | Grafik: Kieff

Klar, diese Bewegungen erfolgten überaus langsam. Die stetige Bewegung tektonischer Platten führte somit vor Millionen von Jahren auch dazu, dass Nord- und Südamerika „zusammenstiessen“. Oder genauer gesagt unterirdische Platten.

Als direkte Folge dieses Geschehnisses entstand die heutige „Zentralamerikanische Landbrücke“, und im Herzen dieser liegt Costa Rica. Erdgeschichtlich gesehen ist Costa Rica abschließend ein „junges“ Land.

Biodiversität

Was hat dies nun aber mit Biodiversität zu tun?

Multiple Mikroklimata (Klima in Costa Rica), welche du in Costa Rica vorfindest, begünstigen das Entwickeln einer hohen Biodiversität. Artenvielfalt ist der deutsche Begriff hierzu.

Das Entstehen der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika war der Startschuss einer Wanderung diverser Tierarten. Und zwar von Norden nach Süden und in umgekehrter Richtung. Generell kannst du zusätzlich sagen, dass die Artenvielfalt in Äquatornähe die höchste darstellt.

Einige hiesige Arten sind vom Aussterben bedroht und findest du nur noch hier. Das Totenkopfäffchen etwa. Dieses findest du weltweit nur noch im Manuel Antonio Nationalpark sowie auf der Halbinsel Osa im Corcovado Nationalpark. Beide befinden sich hier, im kleinen zentralamerikanischen Land.

Übersicht aller Nationalparks

Kappuzineräffchen | Foto: Vytautas Šėrys

Kappuzineräffchen | Foto: Vytautas Šėrys

Foto: Andy Morffew

Foto: Andy Morffew

 

Tukan

Foto: Andy Morffew

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Einige Zahlen zur Artenvielfalt in Costa Rica

Mit seinen 51’100 km2 Fläche nimmt Costa Rica lediglich 0.03% der weltweiten Landmasse ein, beherbergt jedoch ca. 5% des weltweiten Artenreichtums. Dies macht das Land zu einem „Biodiversitäts-Hotspot“.

In einigen Berichten habe ich gelesen, dass Costa Rica das Land mit der höchsten Biodiversität weltweit gilt. Ob dies so stimmt, kann ich nicht sagen. Es liegt aber bestimmt in den Spitzenrängen zur Artenvielfalt, wenn du die Größe in Relation zur Biodiversität setzt.

Man findet in Costa Rica:

  • ca. 1’500 Fischarten
  • 175 Amphibienarten; Davon sind 85% Frösche
  • 225 Reptilienarten; Hiervon 2 verschiedene Krokodil-,  139 Schlangenarten als auch 5 der 7 weltweit verbreiteten Wasserschildkröten, welche an ihren Geburtsstrand zur Eierablage zurückkehren (Lies hier mehr zum Tortuguero Nationalpark).
  • 894 registrierte Vogelarten
  • 250 Säugetierarten mit einer Gewichtsspannweite von 3gr einer Fledermaus bis hin zu 250kg eines Tapirs
  • 9’000 Pflanzenarten; Wovon ca. 1’500 jener Orchideenarten ausmachen.
  • 360’000 Insektenarten; 1’300 verschiedene Schmetterlingsarten.
Was kannst du uns über die Artenvielfalt Costa Rica’s erzählen? Neben Flora und Fauna gibt es weiteres zu entdecken, z.B. Vulkane.

Was würdest du gerne sehen, wenn du hier zu Besuch wärst? Wie immer freuen wir uns über Kommentare eurerseits!

Pura vida!

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