Uhrzeit Costa Rica (Zeitverschiebung und Sonnenuntergang)

Die aktuelle Uhrzeit in Costa Rica ist:

Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Zeit:

  • In der Sommerzeit: -8 Stunden
  • In der Winterzeit: -7 Stunden

Konkret bedeutet das, es gibt bei uns in Costa Rica keine Zeitumstellung im Sommer und Winter (mal ganz abgesehen, dass wir hier keinen Winter und Sommer haben). Dieses mühsame Umstellen aller Gewohnheiten zwei Mal jährlich, müssen wir uns also nicht antun, wie du in Zentraleuropa.

Das ist natürlich ein großer Vorteil, macht aber dafür den Kontakt in die Heimat etwas komplizierter. Wir müssen immer gut überlegen, wie viel Uhr es in Mitteleuropa gerade ist.

Hier folgend noch weitere Informationen zur Zeit und Zeitverschiebung in Costa Rica.

Uhrzeit Costa Rica

Wie viel Uhr ist es in Costa Rica? | © Dennis Tang

Hilfreiche Links zur Uhrzeit in Costa Rica

Am einfachsten ist es natürlich (wie so oft) Google nach der Antwort zu fragen.

Frag hier Google!

Das ist natürlich sehr hilfreich, damit du gleich sehen kannst, wie viel Uhr es in Costa Rica gerade ist.

Wenn du nun aber zum Beispiel eine Reise durch Mittelamerika planst oder einfach mehrere Stopps hast, dann helfen dir diese Links sicher weiter.

Denn aufgepasst! Panama hat zum Beispiel eine Stunde unterschied zu Costa Rica. 😉

Tipps für die Zeitverschiebung in Costa Rica mit Europa

Egal ob du nun nach Costa Rica ausgewandert bist oder hier im Urlaub bist, es ist immer mal möglich, dass du Kontakt in die Heimat aufnehmen musst.

Und mit einer Zeitverschiebung von 7 oder gar 8 Stunden, kann das zum Teil zu Problemen führen. Insbesondere dann, wenn du Unternehmen oder Behörden kontaktieren musst.

Ich persönlich mache es daher so, dass ich wichtige Anrufe in Europa in der Nacht mache. Sprich, ich bleibe am Abend wach und mache meinen Anruf dann um 01:00 Uhr in der Nacht.

Warum? Wenn du zum Beispiel hier in Costa Rica um 7 Uhr morgens einen Anruf machen willst, dann ist es bereits 15 Uhr in Europa (in der Sommerzeit). Gerade bei Behörden kann es da zum Teil schon schwierig werden, noch auf einen motivierten Beamten zu stoßen.

Lesetipp: Interessante Tools für Auswanderer (z.B. Skype)

Sonnenaufgang in Costa Rica

Sonnenaufgang in Costa Rica | © Armando Maynez

Zeitumstellung Costa Rica?

Viele Leute wundern sich, wenn sie herausfinden, dass es in Costa Rica keine Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit (und umgekehrt) gibt.

„Wie funktioniert das denn?“ wollen sie dann wissen.

Naja, die Frage sollte eher lauten, wie das denn mit der Zeitumstellung in Europa funktioniert.

Nicht umsonst kannst du dich darauf verlassen, dass die Zeitungen bei jeder Umstellung davon sprechen. Und es geht immer um das Gleiche. Die Leute sind gestresst von der Zeitumstellung, die Unternehmen verlieren Geld und so weiter.

Die nicht existierende Zeitumstellung in Costa Rica hat daher nur Vorteile.

Dass die Sommer- und Winterzeit ein Konzept aus der Zeit vor der Nutzung des elektrischen Strom ist, braucht man ja eigentlich nicht zu erwähnen 😉

In welcher Zeitzone ist Costa Rica?

Costa Rica befindet sich in der „Central Standard Time“ (CST) Zeitzone. Zusammen mit den meisten Ländern in Zentralamerika (mit Ausnahme von Panama und Mexiko, das mehrere Zeitzonen hat).

Eine Bezeichnung, die du auch mal antreffen kannst lautet „UTC -06:00“ oder „GMT -6“. Eine solche Angabe findest du etwa in einer Email, die du aus dieser Zeitzone empfangen hast.

Lass dich vom -6 bei der zentralen Standardzeit nicht verwirren. Bedenke, dass Null nicht in Deutschland ist, sondern in England. Und da die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und England auch nochmal eine Stunde beträgt, ergibt sich dann ein Unterschied von insgesamt 7 Stunden, respektive eben 8 Stunden, wenn in Europa die Uhren umgestellt wurden.

Interessanter Fakt: Während der Sommerzeit befinden sich nur Costa Rica, Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, Belize und zwei Provinzen in Kanada in dieser Zeitzone. Alle Provinzen in Mexiko und die Staaten in den USA stellen auf Sommerzeit um und befinden sich dann in der „Central Daylight Saving Time“ Zeitzone.

Zeitzonen Zentralamerika Karte

Bild Zeitzonen Zentralamerika © Tropenwanderer

Sonnenuntergang in Costa Rica

Ja, ich habe schon traumhafte Sonnenuntergänge gesehen hier in Costa Rica. Nur die Uhrzeit des Sonnenuntergangs stört mich ein wenig.

Generell geht mir die Sonne hier zu früh unter und wenn es nach mir ginge, würde man Costa Rica einfach mal eben in die Zeitzone von Panama verschieben.

Denn, die Sonne geht in Costa Rica das ganze Jahr durch zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr unter.

Den Sonnenaufgang kannst du dafür zum Teil schon bereits um kurz nach 05:00 Uhr morgens bestaunen.

Dazu habe ich hier noch einen schönen Link gefunden.

Sonnenuntergang Costa Rica

Sonnenuntergang Costa Rica | © Gustavo Facci

Auswandern nach Costa Rica

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Vielleicht auswandern?  Ich wandere aus!  Ich lebe in Costa Rica

Eigenheim erwerben in Costa Rica [Interview]

In ein anderes Land auszuwandern ist sicherlich für jeden eine grosse Herausforderung.

Als Auswanderer triffst du auf unzählige neue Eindrücke, Mentalitäten und Gepflogenheiten und das gilt es zu verarbeiten. Selbst wenn du Costa Rica bereits gut durch zahlreiche Reisen kennst, wird der endgültige Schritt trotzdem nochmal was ganz anderes sein.

Nicht wenige Auswanderer müssen bereits nach einem Jahr ihre Auswanderung abbrechen, die sie mit diesen neuen Faktoren nicht zurecht kommen, das neue Leben eventuell nicht korrekt geplant haben oder die finanziellen Mittel nicht ausreichen.

Eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Auswanderung ist zweifellos das Eigenheim. Grund genug für uns, ein kleines Gespräch mit einem echten Profi zu führen.

Interview mit Tobias Dräyer

Heute steht uns Tobias Dräyer Rede und Antwort. Tobias ist 34 Jahre, kommt aus Basel, hat als kaufmännischer Angestellter für die Valora Gruppe in der Schweiz gearbeitet und lebt seit 2008 in Costa Rica.

Tobias, was hat dich nach Costa Rica gebracht?

Ein Jugendfreund, der seinen Vater nach 10 Jahren zum ersten Mal in Costa Rica besuchte. Das war im Jahr 2004.

Und dann bist du gleich im Land geblieben?

Nein, ich habe dann ein Jahr lang Costa Rica, Nicaragua und Panama bereist und bin 2005 wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Allerdings wußte ich damals schon, daß ich irgendwann nach Costa Rica auswandern würde. Drei Jahre später war es dann soweit.

Warum Costa Rica?

Wegen den Menschen. Die Ticos sind sehr liebenswerte und warmherzige Menschen, das hat mich beeindruckt.

Und was machst du beruflich in Costa Rica?

Ich arbeite für Lothar Kahl Immobilien. Lothar Kahl ist Deutscher und sein Unternehmen ist seit 25 Jahren im Immobiliensektor in Costa Rica tätig.

Eigenheim kaufen als Ausländer

Können denn Ausländer in Costa Rica so ohne weiteres Immobilien kaufen?

Das können sie. Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern haben Ausländer die gleichen Rechte beim Kauf von Grundstücken in Costa Rica wie Einheimische. Sie können Eigentum in ihrem Namen oder im Namen eines Unternehmens besitzen. Sie brauchen keinen lokalen Partner. Es gibt allerdings eine Ausnahme, die betrifft die sogenannte maritime Zone.

Villa mit Pool in Costa Rica

Gesetze und Dokumente für den Kauf

Was ist eine maritime Zone?

Es geht dabei um Liegenschaften am Strand. Hier gilt folgendes: In den ersten 200 Meter, die sich von der mittleren Flutlinie landeinwärts erstreckt, können Grundstücke nur in Ausnahmefällen erworben werden. Innerhalb der maritimen Zone bleiben die ersten 50 Meter jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieser Bereich darf auf keinen Fall bebaut werden. Für die weiteren 150 Meter der maritimen Zone kann ein Pachtrecht erworben werden. In diesem Bereich kann im Rahmen der örtlichen Baubestimmungen gebaut werden. Wir, bei Lothar Kahl Immobilien, raten vor dem Kauf in dieser Zone unbedingt einen seriösen Anwalt zu konsultieren.

Muß ein Käufer eigentlich Dokumente aus seinem Heimatland mitbringen?

Nein, der gesamte Kaufvorgang wird hier vor Ort mit Dokumenten in spanischer Sprache abgewickelt.

Geld transferieren

Wie kommt das Geld für den Kauf einer Immobilie nach Costa Rica?

Der sicherste Weg, das gilt im übrigen auch für die Beantragung einer Aufenthaltsbewilligung, ist über das Treuhandkonto einer Anwaltskanzlei. Wenn der Verkäufer ein EU-Bürger ist, der zwar in Costa Rica lebt aber weiterhin ein Konto in der EU hat, kann die Kaufsumme auch im EU-Land überwiesen werden. Im übrigen haben die Banken in Costa Rica seit Februar 2017 auf IBAN umgestellt, so daß auch eine Überweisung nach Costa Rica möglich ist, die allerdings bei der jeweiligen Bank vorbereitet werden muß. Man kann nicht einfach ein paar hunderttausend Euro oder Dollar auf ein Konto in Costa Rica überweisen.

Kosten für das Haus und Gebühren

Welche zusätzlichen Kosten entstehen beim Kauf eines Hauses?

Beim einem Kauf fallen 3.6 Prozent des Verkaufspreises an, und zwar so: Der Anwalt oder Notar bekommt 1.25%, die Grunderwerbssteuer beträgt 1.5% und die sonstigen Gebühren machen 0.85% des Verkaufspreises aus. Diese Sätze sind gesetzlich geregelt.

Gibt es in Costa Rica Immobiliensteuern? Und mit welchen jährlichen Kosten muß man da rechnen?

Ja, die Grundsteuer beträgt 0.25 Prozent des eingetragenen Wertes der Immobilie und wird von der jeweiligen Gemeindeverwaltung erhoben. Also, wenn der Wert eines Hauses 50 Millionen Colones beträgt, rund 89.000 Dollar, sind 125.000 Colones im Jahr zu zahlen, das sind 222 Dollar im Jahr. In diesem Jahr ist es sogar so, daß diejenigen, die nur ein Haus besitzen, keine Steuern für die ersten 19 Millionen zahlen müssen. Das heißt, in unserem Beispiel verringert sich der Wert des Hauses auf 31 Millionen Colones und der Besitzer muß anstatt 125.000 Colones nur 77.500 Colones Grundsteuer im Jahr zahlen.

Was kostet ein Haus in Costa Rica?

Costa Rica EigenheimDas hängt, wie überall auf der Welt, von der Region, Lage, Größe und Ausstattung ab. Im Großraum San Jose, also im Zentraltal, rund 50 km von San Jose entfernt, in ländlich schöner und ruhiger Umgebung, auf einem Grundstück von 5679 m², haben wir ein 160 m2 Haus mit Pool für 239.000 Dollar. Sonnenanbeter zieht es natürlich an den Strand, zum Beispiel an die Pazifikküste nach Samara. Hier kostet ein Haus mit Pool und zwei vermietbaren Apartments, fünf Minuten vom Strand entfernt, 299.000 Dollar. Liebhaber der Karibik können an der Playa Grande ein Traumhaus mit gehobener Ausstattung, mitten im Wald gelegen, 200 Meter vom feinsten Sandstrand, für 425.000 Dollar erwerben. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette von Angeboten für Aussteiger, oder für Ökofreaks, ich denke da an Tilapa, Mango, Permakultur Fincas, an Personen, die noch arbeiten wollen und zum Beispiel ein B&B oder ein Hotel führen wollen, oder Investoren, die an Aufforstungsprojekten oder an touristischen Projekten interessiert sind.

Herausforderungen beim Kauf

Wo siehst du die größten Schwierigkeiten für Käufer, die zum ersten Mal ein Haus in Costa Rica kaufen wollen?

Der Immobilienmarkt ist unübersichtlich. Hier tummeln sich alle möglichen Gestalten, ‚Makler‘, die schnelles Geld versprechen und abenteuerliche Renditen anbieten, Schnäppchenverkäufer, die nach dem Motto arbeiten, „kaufen Sie so schnell wie möglich, dieses Angebot ist in wenigen Tagen weg“, und schließlich die sogenannten „Costa Rica Experten“.

Kannst du mal ein konkretes Beispiel nennen?

Nehmen wir die sogenannten Costa Rica Experten. Die haben vor Jahren einem Schweizer für mehrere hunderttausend Dollar wertlose Grundstücke auf einer Insel verkauft, die bis heute nicht einmal im Katasteramt eingeschrieben werden konnten. Dem Mann wurde vorgegaukelt, er könne hier das große Geschäft machen, indem er die Fincas parzelliert und dann die einzelnen Grundstücke gewinnbringend weiterverkauft. Da die Grundstücke direkten Meeresanstoss haben, so sagte man ihm, sei auch der Bau eines Yachthafens kein Problem. Es blieb ein teurer Traum, ein Albtraum. Die Gewinner waren die sogenannten Costa Rica Experten. Ob die nun mit voller Absicht oder aus Unkenntnis gehandelt haben, wer weiß. Leider ist das kein Einzelfall. Ganz wichtig ist, die richtigen Ansprechpartner zu finden, vor allem seriöse Makler und Anwälte.

Haus in Costa Rica

Tipps

Hast du zum Abschluss noch einen speziellen Tipp für unsere Leser?

Ich empfehle jedem, sich gründlich über Costa Rica zu informieren, ohne Stress und Zeitdruck.
Und natürlich ein längerer Urlaub im Land, oder mehrere Urlaube, bei denen verschiedenen Regionen besucht und erste Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung geknüpft werden können, und Spanischkurse.

Und natürlich Verbindungen mit hier lebenden Ausländern aufnehmen.

Villa am MeerRichtig, das kann bei der Entscheidung, etwas zu kaufen, helfen. Allerdings Vorsicht. Man sollte sich nicht ausschließlich auf die Aussagen seiner Landsleute verlassen. Ich habe gerade ein Beispiel gegeben. Und was Angebote im Internet angeht, auch hier gibt es viel Unsinn, zum Beispiel von Anbietern, die sich auf langjährige Erfahrungen in Costa Rica berufen und teilweise Immobilien – ich will es mal vorsichtig ausdrücken – auf unseriöse Weise listen, bei denen selbst „Otto Normalverbraucher“ mißtrauisch werden sollte. Es ist immer besser, man verschafft sich ein eigenes Bild und macht eigene Erfahrungen. Wichtig ist, alle Dokumente von einem seriösen Anwalt überprüfen zu lassen bevor man etwas unterschreibt. Wenn man der spanischen Sprache nicht mächtig ist, sämtliche Schriftstücke vorher übersetzen lassen oder einen deutschsprachigen Anwalt konsultieren. Auf keinen Fall unter Zeitdruck kaufen. Und warum nicht erst mieten, wenn man sich nicht sicher ist. Lage und Umfeld des Kaufobjekts sind wichtig. Wenn einem das Objekt später doch nicht zusagt, muß dieses jederzeit wiederverkäuflich sein. Man sollte so handeln, wie man es Zuhause in Europa, in Deutschland oder in der Schweiz auch tun würde, kurzum, den gesunden Menschenverstand benutzen, dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

Herzlichen Dank für die Beantwortung unserer Fragen, Tobias. Das ist sicherlich extrem hilfreich für unsere Leser. Pura vida!

Ein Interview mit Tobias Dräyer, Mitarbeiter von Lothar Kahl Immobilien. Falls du nun neugierig geworden bist, kannst du dir die App von LKI herunterladen, für iOS oder Android.

Oder nimm Kontakt zu Tobias auf:
tobias.drayer@gmail.com
00506/87127573 via Tel oder Whatsapp

Website

Auswandern nach Costa Rica

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Geld: Wie bezahlen in Costa Rica

Ob als Auswanderer oder als Urlauber / Reisender, die Frage nach dem Geld ist eigentlich immer gleich wichtig. Konkret, wie komme ich im betreffenden Land an Geld? Und wie kann ich bezahlen?

Nachfolgend wollen wir das hier für Costa Rica klären, wo die Sache grundsätzlich sehr einfach ist.

Colones oder Dollar als Währung

Als Erstes sollten wir natürlich gleich einmal die Frage nach der Währung klären. Und zwar sind das die Colones, resp. der Colón (was wiederum Cristóbal Colón kommt, oder Christoph Kolumbus, wie wir sagen würden).

Die kleinste Münze ist die 5 Colones, gefolgt von 10 ₡ und 25 ₡. Das Colones Symbol sieht so aus: ₡

Weitere Münzen sind die 100 ₡ und die 500 ₡. Im Moment sind die 500 Colones etwas weniger als 1 Euro wert (1 € = 560 ₡). Aktueller Kurs ansehen (Währungsrechner von Google).

Beiden Noten gibt es 1’000 ₡, 2’000 ₡, 5’000 ₡, 10’000 ₡, 20’000 ₡ und 50’000 ₡. Achtung: Bereits die 20’000 ₡ Note wird vielerorts nicht akzeptiert. Die 20’000 und 50’000 Noten gibt es erst seit 2012. Zum einen ist das für costa-ricanische Verhältnisse ein hoher Betrag und zum anderen fürchten sich Geschäfte und Restaurants vor Fälschungen. Nicht weil Fälschungen so oft vorkommen, sondern eher weil sie diese Noten nicht gut kennen und die Kontrolle daher schwierig ist.

Grundsätzlich ist es so, dass in Costa Rica der US-Dollar nicht als zweite Währung zu bezeichnen ist. Wenn du nämlich in irgend einem abgelegenen Ort mit Dollar bezahlen willst, ist es sehr gut möglich, dass das nicht akzeptiert wird, sondern nur die Landeswährung.

Das gesagt, muss man aber natürlich auch sehen, dass der Dollar in den touristischen Orten absolut Standard ist. Sehr oft werden die Preise bei Hotels sogar nur in Dollar angegeben. Viele Restaurants geben Preise in Colones und Dollar an.

Insiderwissen: Grössere Unternehmen berechnen die Löhne ihrer Mitarbeiter oft in Dollar, bezahlen jedoch in Colones aus. Dies kann, je nach aktuellem Wechselkurs positiv, aber auch mal sehr negativ für den Angestellten sein.

Dollar oder Colones

Welche Währung nutzt man in Costa Rica?

Komme ich einfach an Bargeld?

Kurz gesagt: Ja!

In Costa Rica verfügen sogar kleinere Orte über eine Bank oder zumindest über einen Geldautomaten, wo du Bargeld abheben kannst.

Bis auf einige wenige kannst du an den Automaten sogar mit deiner Maestro / EC Karte Geld abheben. Das heißt, du musst nicht einmal eine Kreditkarte haben.

 Update 2018: Mittlerweile ist es leider so, dass Maestro / EC Karten nur noch bei den wenigsten Banken funktionieren. Bei Scotiabank könnte man noch Glück haben. Wir empfehlen daher unbedingt eine Kreditkarte (Visa / Mastercard) mitzubringen. 

Natürlich werden alle gängigen Kreditkarten, wie Visa, Mastercard und so weiter, bei den Geldautomaten akzeptiert.

Achtung! Geldautomaten nachts geschlossen!
Aufgrund einiger nächtlicher Überfälle, sind heute viele Bankautomaten in der Nacht geschlossen (ab 22:00 Uhr). Daran sollte man vor allem denken, wenn man später noch ausgehen möchte.

Das trifft nicht auf alle Orte zu. Es ist aber sowieso sinnvoll nicht nachts Geld abzuheben!

Tipp: In einer kleinen „Notfall-Situation“ habe ich sogar schon mit einer Visa Karte in einer Bank Geld „gekauft“, statt am Automaten abheben. Eine Lösung gibt es also immer irgendwie.

Liste aller Banken in Costa Rica

 

Du möchtest Costa Rica gerne kennen lernen und hierher reisen?

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Werden Kreditkarten akzeptiert?

Kurze Antwort: Ja, absolut!

Kreditkarten sind in Costa Rica noch viel mehr als Zahlungsmittel verbreitet, als in Europa. So gut wie jeder Costa Ricaner hat eine und nutzt diese regelmäßig.

Die Ticos nutzen ihre Kreditkarten sogar für kleinste Beträge im Supermarkt. Zum Beispiel beim Kauf einer Flasche Wasser oder für Kaugummi. Dadurch akzeptieren sogar viele kleine Läden (Pulperias) oder Restaurants Kreditkarten.

Ich persönlich bin heute sogar überrascht, wenn ein Bistro in einem Urlaubsort wie Jacó keine Kreditkarte als Zahlungsmittel annimmt. Denn davon geht man hier mittlerweile einfach aus.

Insiderwissen: Der Umgang mit Kreditkarten gleicht hier jenem der US Amerikaner. Die Leute verschulden sich viel schneller, weil die Kreditkarte sofort Zugang zu Dingen bringt, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Da wird auch mal eine Kreditkarte genommen, um eine andere Kreditkartenrechnung ab zu bezahlen.

Kreditkarte bezahlen in Costa Rica

Mit Kreditkarte bezahlen in Costa Rica | © frankieleon

Geld und Bank für Auswanderer

Grundsätzlich ist es so, dass Ausländer in Costa Rica nur schwierig ein Bankkonto eröffnen können. Wobei es sicher möglich ist, wenn der Betrag stimmt.

Sobald du als Auswanderer aber die Residencia (Aufenthaltsbewilligung) hast, kannst du problemlos ein Konto eröffnen. Ich habe besonders mit der Banco Nacional gute Erfahrungen gemacht. Dort lief die Eröffnung am unkompliziertesten ab (ohne Einkommensnachweis und so weiter).

  • Falls du regelmäßig Geld aus Deutschland empfängst (z.B. von Touristen), ist es sinnvoll ein Konto in Euro einzurichten. Denn sonst weißt du nie, wie die Umrechnung gemacht wird und verlierst einiges an Geld.
  • Um ein Konto ohne Limit oder eine Kreditkarte zu erhalten, musst du dein Einkommen nachweisen können. Dazu musst du einen sogenannten CPA (Einkommensnachweis durch einen Buchhalter) einbringen. Kostet in der Regel ca. 80$.
  • Einen Buchhalter anzustellen ist generell eine gute Idee. Die Kosten dafür sind sehr überschaubar (ich bezahle z.B. nur 10’000 Colones pro Monat – ca. 20$).

Mehr für Auswanderer: Infos zum Bankkonto eröffnen

Wenn du an Costa Rica denkst kommst du ins Träumen?
Du könntest dir ein Leben hier vorstellen?
Auswandern ist dein Traum…?

Aber… du bist dir nicht sicher und hast so viele Fragen!

Dann helfen wir dir gern…

Geld mitnehmen nach Costa Rica

Falls du noch nicht alles nach deiner Ankunft in Costa Rica geregelt hast, also zum Beispiel jemanden organisiert hast der dich am Flughafen abholt und das Hotel für die erste Nacht, dann macht es durchaus Sinn einige Colones mitzunehmen. Empfehlenswert wären da vielleicht 50’000 Colones. Damit solltest du problemlos nach San José kommen und noch genug übrig haben.

Denk daran, dass du in Costa Rica recht einfach an Bargeld kommen kannst und somit ist es nicht nötig viel Geld mitzunehmen. Der Wechselkurs zuhause wird wahrscheinlich nicht sehr gut sein.

Eine Alternative ist noch, dass du US Dollar mitbringst. Hotels kannst du in der Regel immer auch mit USD bezahlen. Die Taxis am Flughafen akzeptieren grösstenteils auch das amerikanische Geld.

Geld wechseln in Costa Rica

Solltest du dennoch eine grössere Geldmenge von zuhause mitbringen, egal ob Dollar oder Euro, kannst du diese bei so ziemlich jeder Bank zu Colones tauschen.

Du findest sicherlich auch andere Einrichtungen, die dir eine Möglichkeit zum Wechseln von Geld anbieten. Davon wollen wir dringend abraten. Egal, ob im Hotel, auf der Strasse, bei der Touristeninformation… Halte dich davon fern und wechsle dein Geld nur bei einer Bank.

Ob du nun USD oder Euro wechselst, spielt keine grosse Rolle. In den Banken sind die Wechselkurse sicherlich „fair“ (so fair Banken nun mal sind). Der Euro-Wechselkurs wird sicherlich nicht der beste sein. Denk aber daran, dass du beim Wechseln in USD in der Heimat auch bereits einen Verlust machst. Wenn du also erst in USD und dann in Colones wechselst, dann fallen quasi zwei Mal Gebühren an.

Der Vorteil des Dollars ist, dass du damit auch die Hotels und gewisse Attraktionen (Ausflüge usw) bezahlen kannst. Euro wird so ziemlich nirgends angenommen.

Costa Rica ist teuer

Wie teuer ist Costa Rica? | (C) The LEAF Project

Reisebrieftasche

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Wasserdichte Geldbörse

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Dokumententasche wasserdicht

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Travellers und andere Reisechecks

Leider ist es so, dass Travellerschecks und ähnliche Checks in Costa Rica kaum mehr eine Bedeutung haben. Soll heißen, dass diese vielerorts nicht mehr angenommen werden und du diese wahrscheinlich einfach wieder nach hause schleppen wirst.

Karten für Costa Rica freischalten!

Ob EC oder Kreditkarte, bei den meisten Banken musst du heute deine Karten für bestimmte Länder freischalten lassen.

Konkret heißt das, dass du vor der Abreise deiner Bank Bescheid sagen musst, dass du in nächster Zeit deine Karten in Costa Rica nutzen wirst.

Solltest du das vergessen, funktionieren deine Karten hier nicht. Aber keine Panik, ein Anruf reicht in der Regel und deine Bank schaltet die Karte sofort für Costa Rica frei und schon kannst die Landeswährung besorgen.

Spanische Wörter rund ums Geld

Falls du noch ein paar Wörter lernen möchtest, um besser vorbereitet zu sein:

  • Die Bank = el banco
  • Wo ist die Bank? = Donde esta el banco?
  • Geld = dinero / plata („plata“ bedeutet „Silber“, wird aber umgangssprachlich für „Geld“ genutzt)
  • Münzen = monedas
  • Noten = billetes
  • Wechselkurs = tipo de gambio
  • Wechsel = gambio
  • Ich möchte wechseln = Quiero gambiar.
  • Bar bezahlen = pagar en efectivo
  • Mit Karte bezahlen = pagar con tarjeta
  • Kreditkarte = tarjeta credito
  • Bankautomat = cajero automático (kann auch „ATM“ genannt werden)
  • Die Rechnung, bitte! = La cuenta, por favor!
  • CRC = Costa Rica Cólon

Fazit

Ok, du siehst also, Geld ist in Costa Rica kein großes Problem. Vor allem als Tourist nicht.

Wer sich wirklich nicht sicher ist, der kann zur Sicherheit ein paar Dollar mitnehmen. Eventuell für die Fahrt mit dem Taxi vom Flughafen zum Hotel. Tatsache ist aber, dass du bereits am Flughafen mehrere Bankautomaten zur Verfügung hast und dich dort bereits mit Colones versorgen kannst.

Fasziniert von Costa Rica?

Uns geht es genau so. Darum leben wir hier!

Du möchtest das Land und die Leute kennen lernen?

Wie sind die Ticos (Costa Ricaner)?

Du hast von Costa Rica gehört, der „Schweiz Zentralamerikas„? Du hast davon gehört, dass es hier eine umwerfende Artenvielfalt in tropischer Umgebung geben soll? Du weisst wie sich die Sicherheitslage für Touristen im Land zeigt? Du weisst sogar was du einpacken sollst? Super!

Du weisst nun aber überhaupt nichts über die Bevölkerung und wie diese so ist? Kein Problem, denn wir haben uns mit dem für dich ausführlich auseinandergesetzt.

Und nicht nur wir haben eine Meinung zu den Costa Ricanern. Auch Blogger, die bereits hier waren sowie die Costa Ricaner und Costa Ricanerinnen selbst. Wie geschrieben, wir haben uns wirklich ausführlich mit der Frage „Wie sind die Ticos?“ oder „Wie sind die Costa Ricaner?“ auseinandergesetzt.

Ticos sind „pura vida“

Die Costa Ricaner nennen sich selbst stolz „Ticos“. Sollte eine Gruppe nur aus Frauen bestehen, so handelt es sich um „Ticas“. Die Ticos, so können wir bereits von vorne Weg sagen, sind „pura vida“! Was dies heisst, kannst du direkt im Beitrag nachlesen, den wir darüber verfasst haben:

„Pura vida“ erklärt.

Naturverbundenheit

Auf internationaler Ebene gesehen ist Costa Rica ein Biodiversitäts-Hotspot. Dies ist den Ticos auf jeden Fall bewusst und so kommt es, dass 25% des Landes geschützt sind. In Nationalparks und weiteren Schutzformen. Entsprechende Erziehung in den Schulen beginnt sehr früh und viele Ticos sind äusserst naturverbunden und mögen lieber im Wald oder am Strand ausspannen als in grossen Städten.

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Sport

Fussball ist die belieteste Sportart überhaupt in Costa Rica. Mit weitem Abstand zu allen anderen möglichen. Es geht soweit, dass du immer zum Thema Fussball wiederholend gefragt wirst: „Und, was bist du?“ Gemeint ist welchem Club tu treu bist. Spalten sich hier die Geister zwischen wenigen Hauptclubs des Landes, so vereinen sich die Ticos mit allem, was sie haben, wenn die „Sele“ spielt. Also die Nationalmannschaft. Spielt die Sele und dann noch zu Hause, im Estadio Nacional, sind alle Club-Zugehörigkeiten absolut unwichtig.

Selbstverständlich engagieren sich alle Ticos auch für Tico-Sportler in anderen Sportarten, doch hier herrscht „König Fussball“. Super Thema, wenn du zu Besuch bei Ticos bist, übrigens!

Der Sabana Park mit dem Nationalstadion | Foto: Costa Rica Aerea

Bildung

Allgemein ist die Bildung der Ticos sehr hoch und so kommt es, dass Costa Rica für viele ausländische Firmen ein idealer Standpunkt für Niederlassungen ist. Nicht nur der Bildung wegen, sondern auch der politischen Stabilität und Sicherheit. Aber Hauptgrund ist bestimmt die Bildung.

Ferner sind die Ticos sehr höflich, was wir unter Bildung einordnen. Beim Eintreten in ein Haus eines Freundes oder beim Aufstehen vom Mittagstisch usw. sagt der Tico immer „con permiso“ (Mit Erlaubnis). Auch darf nie ein „por favor“ (Bitte) oder ein „gracias“ (Danke) fehlen. Ältere Mitmenschen werden im Bus respektvoll vorgelassen und es wird der Sitzplatz angeboten. Angesprochen wirst du oft mit „Caballero“ („Gentleman“, in deutsch kommt uns kein vergleichbares Wort in den Sinn. „Herr“?), „Señor“ oder „Señora“ („Der Herr“, „Die Dame“).

Tipp:Du willst den Slang der Ticos kennen lernen? Dies kannst du mit unserem „Slang Guide“ hier. Oder vielleicht interessiert dich ein „Spanisch Crash-Kurs“ für deine bevorstehende Reise, auch kein Problem.

Universidad Latinoamericana de Ciencia y Tecnología - Universität in Costa Rica

Foto: Universidad Latinoamericana de Ciencia y Tecnología – Ibo Bonilla

Du möchtest Costa Rica gerne kennen lernen und hierher reisen?

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Religion

Über 80% der Bevölkerung Costa Ricas sind katholisch. Es ist schon so, dass es bei Jungen heute auch vermehrt Ticos gibt, die sich als „nicht gläubig“ ansehen. Im Gesamtbild aber ist das ganze Land vorherrschend religiös und so hörst du äusserst oft ein „Gracias a Dios!“ („Gott sei Dank“), „Si Dios quiere“ („Falls Gott dies so vorsieht“) oder auch ein „Dios primero“ („Zuerst Gott“).

Heimatliebe

Du fühlst so richtig, dass die Ticos ihr Land lieben. Ob es sich nun, wie oben erwähnt, um die äusserst reichhaltige Artenvielfalt, das Zusammensein oder die Sele handelt, spielt dabei keine Rolle. Die Ticos lieben ihr Land und die Farben rot, blau und weiss. So hörst du ab und zu ein „Que lindo ser Tico“ („Wie schön ist es Tico zu sein“).

Lies auch: Costa Rica – das glücklichste Land der Welt.

Partylaune

Ticos machen gern mal Party und dies richtig. Es kann also durchaus mal laut werden und etwas Alkohol fliessen. Lass dich von der Bevölkerung anstecken, wenn du hier bist und gehe mit dem Flow. Eine super Zeit ist dir beinahe sicher!

Das Nationalbier: Imperial | Foto: Marc Tschallener

Aufgeschlossenheit

Zuletzt ist es so, dass Ticos überaus aufgeschlossen sind gegenüber Fremden, also dir zum Beispiel. Wenn du somit hier nach Costa Rica reist, so kannst du darauf zählen, dass du herzlich, freundlich sowie interessiert willkommen geheissen wirst. Die Gastfreundschaft ist authentisch und ehrlich und nicht, weil du als Tourist Geld mitbringst (Okay, natürlich auch dies).

Solltest du nach einer Reise hierhin eine Träne vergiessen, ist es bestimmt nicht nur wegen des Naturschauspiels, das dich hier erawartet – bestimmt ist es ein grosser Teil die Bevölkerung, die dich gefesselt haben wird.

Im Auto

Einziger Negativpunkt der Ticos ist wie sie sich im Rush-Hour Verkehr, hauptsächlich in San José, verhalten. Dies lässt sich auf die unmögliche Verkehrssituation zurückführen. Die Strassen halten für den Verkehr von vor 20 Jahren her, aber auf keinen Fall mit dem heutigen Verkehrsaufkommen. Im genannten Strassenverkehr sind die Ticos somit nicht mehr so sehr „pura vida“ wie sonst.

Trotzdem würden wir keine andere Art als mit dem Auto zu reisen, empfehlen. Lies hier unseren Erfahrungsbericht zur Mietwagenreise durch Costa Rica.

Foto: Jonathan Kos-Rea

Eigen- und Fremdbild

Gerne erweitern wir das Thema „Wie sind die Costa Ricaner?“ oder eben „Wie sind die Ticos?“ ein wenig. Denn es ist interessant zu sehen, was zum einen Reisende nach Costa Rica über seine Bevölkerung meinen und andererseits was die Ticos selbst zu sich sowie ihrem Volk zu berichten haben.

Eigenbild

Zuerst lassen wir direkt die Costa Ricaner selbst zu Wort kommen. Wir haben verschiedene Ticos gefragt:
„¿Cómo son los Ticos?“ oder auf Deutsch eben „Wie sind die Ticos?“.

Bewusst haben wir die Frage so offen wie möglich gestellt und hier ist, was sie uns berichteten:

„Los ticos somos personas alegres, amables, serviciales; que tenemos la dicha de haber nacido en Costa Rica. Donde las madres al dar a luz saben que sus hijos nunca serán soldados y tendrán una vida de libertad y con derecho a la educación. Somos un pueblo de pequeño territorio pero de grandes riquezas. Somos personas que siempre seremos recordadas por quienes nos visiten, por nuestro carisma y amabilidad.“ |

„Die Ticos sind heitere, freundliche sowie serviceorientierte Personen; wir haben das Glück in Costa Rica geboren zu sein. Wo die Mütter bei Geburt ihrer Kinder wissen, dass sie niemals Soldaten sein und ein Leben in Freiheit sowie mit Recht zur Bildung haben werden. Wir sind ein Volk mit kleinem Territorium aber mit grossen Naturschätzen. Wir werden von Besuchern als Personen mit Charisma und Liebenswürdigkeit wahrgenommen und in Erinnerung bleiben.“

– Ernesto

„Los ticos somos confianzudos, “choteros”, nos fascina molestar y hacer reír a las demás personas. Somos muy amigables, me parece que se puede contar con la mayoría en caso de necesitar algo y creo que por eso es que nos queda perfecto el término de que somos muy Pura Vida!“ |

„Wir Ticos sind confianzudos (Man spricht sich an, als ob man sich schon Ewigkeiten kennt – auch wenn man sich erst gerade begegnet ist), choteros (Jemand, der dir sagt, dass du etwas nicht gut gemacht hast, obwohl es gut war – im guten Sinne), uns gefällt es Leute zu ärgern (im guten Sinne) und sie zum Lachen zu bringen. Wir sind sehr freundlich, ich glaube man kann sich bei der Mehrheit der Ticos darauf verlassen, dass sie einem helfen, wenn Hilfe benötigt wird und der Begriff pura vida daher perfekt passt!“

– Mafe (Maria Fernanda)

„Los ticos, generalmente, son cálidos, amables y serviciales. Su buen humor y manera tranquila de vivir la vida son característicos de su personalidad, a pesar de que estén atravesando situaciones difíciles. Valoran mucho a su familia y amigos. Son educados y, a su vez, utilizan una gran cantidad de palabras coloquiales. No son muy puntuales, pero sí comprometidos con sus labores. Les gusta el fútbol, la fiesta, el gallo pinto y todo esto los convierte en personas pura vida“ |

„Wir Ticos sind, im generellen, warmherzig, freundlich und serviceorientiert. Charakteristiken eines Ticos sind, auch wenn er oder sie sich in einer etwas schwierigeren Situation befindet, stets seinen guten Humor zu behalten sowie gelassen zu leben. Familie und Freunde haben einen hohen Stellenwert. Wir Ticos sind gebildet, gleichzeitig verwenden wir aber eine hohe Quantität an Slang-Ausdrücken. Pünktlich sind wir nicht unbedingt aber sehr engagiert in unserer Arbeit. Uns gefällt der Fussball, die Party, der Gallo Pinto (Costa Ricanische Spezialität) und all dies macht uns zu Personen pura vida.“

– Andrés

Wie sind die Ticos?

¨Los ticos somos amigables, nos gusta compartir con los demás y la mayoría estamos muy orgullosos de nuestra tierra. Hacemos fiesta aunque sea tomando fresco de limón,  donde haya música ahí estaremos, nos encanta el baile y hacer plática. Decimos como cortesía, mi amor, cariño, mi vida, sí señor, si Dios quiere, etc… es parte de nuestra idiosincracia. Agradecemos a la vida el ser ticos y vivir en este pequeño paraíso. Pura Vida.¨ |

„Wir Ticos sind freundlich, uns gefällt es mit anderen zusammen zu kommen und die Mehrheit ist sehr stolz auf seine Heimat. Wir machen Party auch wenn es nur mit Limonade ist, wo Musik gespielt wird, dort findest du uns. Uns gefällt es zu tanzen und lange Gespräche zu führen. Wir nennen unsere Mitmenschen aus Höflichkeit mi amor (mein/e Liebe/r), cariño (Liebling), mi vida (mein Leben), sí señor (Ja, der Herr), si Dios quiere (wenn Gott es so möchte), etc. … dies ist Teil unserer Eigenart. Wir sind dankbar Ticos zu sein und in diesem kleinen Paradies leben zu dürfen. Pura vida.“

– Sandra

“Los ticos nos vemos a sí mismos como personas libres, amables, pacíficas, somos gente pura vida; presumimos nuestro gallo pinto y amamos la selección Nacional de fútbol, sin duda un país pequeño pero con personas amistosas… los ticos somos tuanis!” |

„Wir Ticos sehen uns als freie Menschen, freundlich, pazifistisch und wir sind ein Volk voll von pura vida; wir prahlen mit unserem Gallo Pinto und wir lieben die Sele (Fussballnationalmannschaft). Ohne Zweifel sind wir ein kleines Land aber mit freundlichen Personen… wir Ticos sind tuanis (Äquivalent zu pura vida oder dem „hang loose“)!“

– Teresita

„Somos unas personas físicamente diferentes, bajitos, medianos, altos, blancos, morenos, negritos, pelo rizado, pelo lacio, etc; Pero tenemos algo en común y es la pasión por ser felices.

Somos personas muy amables, llenas de amor, aun que también hay muchas ticos que tienen malas intensiones. Pero somos mas los que queremos ser mejor.
Existen varios factores que favorecen a la cultura del tico y uno de esos factores es que nuestro país no tiene ejército y no nos vemos obligados a participar de las prácticas militares,
lo cual nos ayuda a ser un grupo de personas pacíficas, serviciales y confiables.
Cuando un extranjero llega a nuestro país lo adoptamos casi como un hermano y tratando de hacer que se sienta como en casa, porque nos encanta que hablen bien de nosotros y de nuestro país.
Los ticos por vivir en un lugar geográficamente afortunado, tan lleno de flora y fauna, somos personas que cuidamos mucho el medio ambiente y las especies silvestres de animales.
Los ticos somos la máxima expresión del PURA VIDA! „ |

„Wir sind physisch betrachtet ganz unterschiedliche Personen. Klein, mittelgross sowie gross, weiss, dunkelhäutig, schwarz, mit lockigem Haar, glattem Haar, etc.; aber wir haben etwas gemeinsam und das ist die Passion glücklich zu sein.

Wir sind sehr freundliche Leute, voll mit Liebe. Klar gibt es auch viele Ticos mit schlechten Absichten. Aber die Mehrheit möchte gute Personen sein. Es gibt verschiedene Faktoren, die unsere Kultur favorisieren und einer jener ist, dass es in unserem Land keine Armee gibt und wir uns somit nicht verpflichtet fühlen müssen an militärischen Praktiken teilzuhaben. Dies hilft uns wiederum ein Volk von Pazifisten zu sein, mit Servicecharakter sowie vertrauenswürdig. Wenn uns ein Ausländer besucht, adoptieren wir ihn beinahe als unseren Bruder und behandeln ihn so, dass er sich zu Hause fühlt, weil es uns gefällt für andere ein gutes Bild abzugeben. Wir Ticos leben an einem Ort, der geografisch beglückt ist, so voll von Flora und Fauna. Wir schützen die Umwelt aktiv und die verschiedenen Tierarten.

Wir Ticos sind der maximale Ausdruck von PURA VIDA!“

– Pablo

Im folgenden kannst du dir ein sehr schönes Musik-Video ansehen, das alles aus der Sicht der Ticos etwas näher erklärt. Gut und treffend wie wir finden (auf Spanisch):

Fremdbild

Gleichzeitig haben wir Reiseblogger, die bereits einmal hier waren und die Ticos kennen lernen durften, gefragt wie es ihnen geht. Auch hier wieder fragten wir: „Wie sind die Ticos?“ Das Resultat findest du hier:

„Während meiner Reise durch Costa Rica, habe ich die Ticos als extrem hilfsbereite, aufgeschlossene und fröhliche Menschen kennengelernt. Besonders im Surferstädtchen Puerto Viejo de Limón, wo eine einzigartige, entspannte Atmosphäre herrscht, kamen die Einheimischen offenherzig auf mich zu, immer ein Lächeln im Gesicht. Sie wollten wissen woher ich komme, wohin ich gehe und wie mir Costa Rica gefällt. Die Ticos machen es richtig. Sie verstehen es, das Beste aus jedem Tag herauszuholen und leben la pura vida ganz nach ihren eigenen Regeln.“

– Julia, Globusliebe

Julia ist eine Weltreisende, die ihrem Herzen folgt. Immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und spannenden once-in-a-lifetime Erlebnissen, bringt sie wundervolle Fotos, Geschichten und Tipps aus der ganzen Welt mit, die sie auf ihrem Blog Globusliebe teilt.

Im September 2016 war sie drei Wochen in Costa Rica unterwegs.

„Ich habe die Ticos als äußerst freundliches, entspanntes und lebensfrohes Völkchen kennengelernt. Sie sind stolz auf ihr Land und die Werte, für die es steht. Kurz gesagt, trifft pura vida diese Mentalität wohl am besten. Dafür gibt es im Deutschen auch keinen Ausdruck, du musst es einfach erleben – und die Ticos leben pura vida wahrhaftig.“

– Jessi, Lens & Feather

Hey, ich bin Jessi,

reiselustige Studentin, ausgerüstet mit Kamera und Schreibfeder stets auf der Suche nach neuen Abenteuern rund um den Globus.

Bei Lens & Feather findest du vor allem Tipps, Erfahrungen und Gedanken zum Thema Reisen, aber auch noch einiges mehr – schau einfach selbst!

Hier geht’s zu „Lens & Feather„.

 

„Das Lebensgefühl der Ticos scheint einmalig. Wir haben hier viele fröhliche und entspannte Menschen getroffen. Gleichgültig war hier niemand. Sondern aufmerksam, hilfsbereit und gastfreundlich. Auch die Neugier hat uns immer wieder überrascht. Die Einwohner wollten wissen, woher wir kommen, wie es sich in Deutschland so lebt, wie wir auf Costa Rica kamen. “

– Nikki & Michi, Weltreise scheibchenweise

Wir sind Nicole Bralo-Dunker und Michael Dunker – ein reisebegeistertes Hamburger Ehepaar. Von unterwegs berichten wir oft live in Wort und Bild und in ausführlichen Reisevideos. Alles zusammen ergibt unseren ganz persönlichen Mix – Reiseberichte von Nikki und Michi eben.

 

Schau rein bei Nikki & Michi, auf ihrer Seite „Weltreise scheibchenweise„.

“Die Ticos sind ein herzliches Volk, welches dich immer mit offenen Armen willkommen heisst. Hier muss ich sogar sagen, dass sie mit Abstand zu den gastfreundlichsten Menschen gehören, die ich unterwegs getroffen habe.

Obwohl so viele Touristen das Land bereisen und die Preise immer weiter rauftreiben, werden alle überschwänglich empfangen – die Ticos können einfach nicht anders. Ob auf der Strasse, im Supermarkt oder am Strand, es wird dir immer weitergeholfen und oft wirst du sogar eingeladen, sei es zum Essen oder einfach zu einem Schwatz. Denn neugierig sind die Ticos auch und wollen immer alles von dir wissen. Im Gegenzug teilen sie aber auch sehr gerne und geben Geschichten aus ihrem Leben zum Besten.

Wenn es etwas gibt, worüber du dir bei einer Costa Rica Reise keine Gedanken machen musst, dann ist es die Herzlichkeit und Gastfreundschaft dessen Bewohner.”

– Sarah, Rapunzel will raus

Sarah, 32, ist seit Jahren rund um den Globus unterwegs. Ihr Herz gehört dem Amerikanischen Kontinent, wo sie sich mit Vorliebe aufhält. Ganz besonders hat es ihr Lateinamerika angetan. Die Welt ist aber noch gross und will entdeckt werden – am liebsten mit Rucksack und ohne grossen Plan.

Hier geht’s zu Rapunzel will raus.

“Wir waren 2016 knapp 2 Wochen mit einem Defender an der Pazifikküste Costa Ricas unterwegs und haben dabei auch einige Einheimische kennengelernt. Alle waren immer super freundlich zu uns, hatten immer ein Lächeln und vor allem auch immer einen Tipp parat, was wir wo erleben können. So hat uns gleich am ersten Tag jemand einen coolen Ort verraten, wo wir direkt am Strand mit unserem Auto stehen und im Dachzelt übernachten konnten. Am nächsten Morgen wurden wir von dem Rauschen der Wellen wach – richtig genial! Ich habe die Ticos während unserer Zeit in Costa Rica als offen, herzlich und super hilfsbereite Menschen kennengelernt.“

– Sebastian, Off The Path

Hi, ich bin Sebastian
Schön, dich kennen zu lernen!
Ich liebe das Abenteuer und kann vom Reisen nicht genug bekommen! Auf Off The Path sammel ich alle meine Tipps und Erfahrungen für dich!

Hier geht’s zu Off The Path.

Fazit

Nachdem du dies nun gelesen hast, kannst du feststellen, dass keine Zweifel offen bleiben: Die Ticos sind Leute, die dich herzlich begrüssen werden, die liebenswürdig und freundlich sind, gebildet und mit einer grossen Portion an Neugier Fremden gegenüber. Sie lieben Fussball fast so sehr wie ihr Land als solches und ihnen liegt nichts ferner als ihre Natur zu beeinträchtigen. Sie sind bekennende Pazifisten und du kannst somit davon ausgehen, dass du hier eine überaus gute Zeit verbringen wirst, wenn du den Einheimischen, den Ticos, etwas näher kommst.

Klar gibt es in jedem Kulturkreis auch negatives, die grosse Mehrheit ist jedoch die, welche uns interessiert. Und wir glauben, dass wir mit der Hilfe der Ticos, der verschiedenen Blogger sowie unserer Sichtweise fast beweisen konnten, dass die Ticos pura vida sind!

Hast du dem noch etwas hinzuzufügen? Oder möchtest du das ganze bestätigen? Gerne lesen wir von dir – hinterlasse einen Kommentar!

¡Pura vida!

 

Titelbild: Global Panorama

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Austauschjahr in Costa Rica für Schüler

Du möchtest in Costa Rica ein Austauschjahr machen? Dann bist du hier genau richtig. Und, dieser Artikel richtet sich speziell auch an Eltern, deren Kinder für ein Jahr nach Costa Rica kommen möchten.

Warum nach Costa Rica?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Schüler ein Austauschjahr machen sollte. Allen voran sind da natürlich die Möglichkeit, eine neue Sprache zu lernen. Aber auch das kennen lernen einer neuen Kultur und seinen Horizont zu erweitern.

Costa Rica bietet für alle diese Ziele super Voraussetzungen. Der Schüler kann in Costa Rica auf jeden Fall Spanisch lernen. Das hier gesprochene Spanisch ist sehr einfach verständlich, was die Eingewöhnungszeit erheblich verkürzen sollte. Denn die Sprache wird die erste große Hürde sein.

Tipp: Lies auch das: Austauschjahr Erfahrungsbericht

Die Kultur Costa Ricas ist definitiv anders, als jene in Europa. Sie ist aber nicht so verrückt anders, dass sich der Schüler überhaupt nicht dran gewöhnen kann. Costa Rica ist relativ weltoffen und fortschrittlich. Im Weiteren ist das Land sehr sicher, was sicher auch den Eltern bei der Entscheidung hilft.

Natürlich gibt es in Costa Rica auch Kriminalität. Dein Kind wird aber eher an einer Schule in den USA erschossen, als dass ihm etwas in Costa Rica passiert. (Wer schickt eigentlich noch einen Sohn oder eine Tochter freiwillig in die USA??)

Costa Rica bietet dazu mit seiner faszinierenden Natur, seinen Stränden und den glücklichsten Menschen der Welt, weitere gute Gründe für ein Austauschjahr. Siehe auch: 40+ Erlebnisse in Costa Rica.

Schule in Costa Rica

Costa-ricanische Schüler mit Uniform | © Scott Robinson

Lernt man da wirklich Spanisch?

Dein Kind wird wahrscheinlich nie wieder im Leben eine solche Chance bekommen. Denn, im Gegensatz zu einem Sprachaufenthalt oder einem Sprachkurs, kommt man beim Austauschjahr in Costa Rica nicht um das Spanischsprechen herum. Alles ist Spanisch, die Schule, die Freunde, die Gastfamilie und so weiter.

Im Gegensatz zu einem Sprachkurs, ist der Schüler hier auch die einzige Person, die Deutsch spricht. Selbst wenn noch in einer Gruppe angereist wird, ist es in der Regel so, dass die Schüler sich dann auf ganz Costa Rica verteilen. Einfach dort, wo es eben entsprechend Gastfamilien gibt.

Das Schöne am Austausch ist, dass selbst die Kinder schnell Spanisch lernen, die sonst eher etwas Mühe haben. Denn, es hat nichts mit dem Lernen zu tun, wie man es aus der Schule kennt. Man muss sich nicht hinsetzen und büffeln. Sondern man lernt sogar dann, wenn man nach dem Unterricht zu hause fern sieht!

Wie das Resultat aussehen kann, zeigen zum Beispiel die Videos von Severin sehr gut. Er macht zurzeit ein Austauschjahr hier. In diesem Video siehst du nicht nur Spanisch sprechen, sondern er beantwortet auch gleich noch einige Fragen rund um sein Jahr in Costa Rica:

Alle Videos von Serverin gibt es hier.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Schüleraustausch, jedoch empfehlen wir die folgende Art: Individueller Austausch.

Andere Formen sind z.B. ein Austausch zusammen mit der ganzen Schulklasse. Da habe ich jedoch nie gehört, dass es so dann bis Costa Rica ging. In Europa ist das schon öfter der Fall. Das Problem ist bei dieser Methode jedoch auch, dass das Kind nach wie vor mit seinen Mitschülern unterwegs ist. Der Effekt ist daher um ein Vielfaches kleiner.

Beim individuellen Austauschjahr, kommt ein Schüler allein nach Costa Rica (je nach Organisation findet die Anreise in der Gruppe statt).

Was sind die Voraussetzungen?

Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Organisation ein wenig, jedoch nicht sehr. Der Schüler muss zwischen 15 und 18 Jahre alt sein. Dazu werden zum Teil gewissen Notenschnitte verlangt, die vorgewiesen werden müssen. Ein Austausch ist aber nicht nur den besten Schülern vorbehalten!

Im Weiteren muss der Kandidat natürlich Motivation und Offenheit mitbringen, denn das ist allemal nötig für ein solches Abenteuer.

Schüleraustausch Costa Rica

Ein Strand in Costa Rica | © Christopher Crouzet

Kosten Austauschjahr Costa Rica

 Achtung: Diese Kostenrechnung stammt aus dem Jahr 2016. Entsprechend musst du damit rechnen, dass diese heute etwas höher liegen. 

Jetzt zu der wichtigen Frage für die Eltern: Können wir uns das leisten?

Tatsächlich ist es so, dass ein Schüleraustausch in Costa Rica (oder sonst wo) alles andere als günstig ist.

Je nach Organisation kostet das Jahr in Costa Rica zwischen 7’000€ und 10’000€.

Also eine ganze Stange Geld. Diese Kosten beinhalten dabei folgende Leistungen:

  • Organisation
  • An- und Abreise
  • Versicherung

Mit den folgenden zusätzlichen Kosten musst du rechnen:

  • Visum (ca. 300€)
  • Ausflüge und Aktivitäten (300€ bis 1000€)
  • Schuluniformen, Schulmaterial (ca. 200€)
  • Taschengeld (1000 Colones sind ca. 1,40€)

Das ganze Jahr kann also schnell 13’000€ kosten. Schau dir unbedingt die Kostenaufstellung von Carolin an (Update: die Website von Carolin ist leider nicht mehr online). Sie macht zurzeit einen Aufenthalt in Costa Rica und hält genau fest, wie viel Geld sie benötigt.

Da die Liste von Carolin leider nicht mehr da ist, habe ich die wichtigsten Daten davon gespeichert. Du kannst diese hier herunterladen.

Stipendien

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um an ein Stipendium zu kommen. Durch ein solches werden dann die Kosten komplett oder zumindest teilweise übernommen. Auch hier kann ich dich auf die Erfahrungen von Carolin verweisen. Sie wurde zu dem Thema mit ihrer Familie interviewt. In dem Artikel sind auf jeden Fall sehr wichtige Informationen festgehalten

Zum Artikel: Ulmerin will nach Costa Rica

Informationen für Eltern

Das eigene Kind für einige Monate oder sogar ein ganzes Jahr in ein fernes Land ziehen zu lassen ist sicherlich keine einfache Entscheidung. Und dann gleich noch nach Lateinamerika!

Doch, Costa Rica ist im Gegensatz zu den umliegenden Ländern wirklich sehr sicher. Das Land ist bisher von Bandenkriegen und ähnlichen Zuständen verschont geblieben. Das liegt natürlich am relativ hohen Bildungstand und daran, dass es doch noch einem Grossteil der Menschen hier relativ gut geht. Entsprechend gibt es weniger Kriminalität und gröbere Verbrechen sind nicht an der Tagesordnung.

Dem entgegen stehen natürlich die Kosten. Diese sind im Prinzip vergleichbar mit Ländern in Europa und entsprechend kostet der Aufenthalt des Kindes hier sicherlich mehr, als eben in den umliegenden Ländern. Insbesondere dann, wenn du dafür sorgen willst, dass dein Kind auch noch ein wenig was erleben kann und die Sehenswürdigkeiten des Landes besuchen kann, wird es ganz schön teuer.

Aber, schlussendlich wird sich ein Austauschjahr in Costa Rica für ein Kind auf jeden Fall lohnen. Die Spanischkenntnisse, die in einem Jahr eingeeignet werden können, sind im Prinzip unbezahlbar! Plus, die Erfahrungen die gesammelt werden, können unmöglich in einem Urlaub nachgeahmt werden.

Hast du weitere wichtige Infos zum Thema Austauschjahr in Costa Rica? Dann sag uns Bescheid in einem Kommentar!

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Spanisch lernen in Costa Rica

Das costa-ricanische Spanisch ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern wirklich einfach zu verstehen. Diese Tatsache macht das Land sehr interessant, um hier Spanisch zu lernen. Die Ticos sprechen ziemlich klar und für deutschsprachige Lernende einfach verständlich.

Spanisch ist noch ganz neu für dich und du willst sofort durchstarten? Dann lies hier weiter!

Sprechen wie lesen

Tatsächlich ist es so, dass das Spanisch in Costa Rica beinahe so gesprochen wird, wie wir es als deutschsprachige lesen würden.

Hier einige Beispiele. Diese Wörter werden so ausgesprochen, wie du sie liest:

  • abierto (offen)
  • lugar (Ort)
  • pueblo (Dorf)
  • mar (Meer)
  • sol (Sonne)

Natürlich kommt man auch beim costa-ricanischen Spanisch nicht darum herum, das spanische Alphabet zu lernen. Diese Buchstaben unterscheiden sich von der Aussprache her:

  • c: Am Anfang des Wortes wird das c wie ein k im Deutschen ausgesprochen. Im Wort drin meistens wie ein s. Zum Beispiel atención (Achtung!) wird zu atension.
  • g: Wird oft wie ch ausgesprochen. Zum Beispiel general (allgemein). Wird cheneral ausgesprochen (ch wie die Schweizer es sagen).
  • h: Das h wird fast überhaupt nicht ausgesprochen (wie im Französischen). Das hotel (Hotel) spricht man also otel aus.
  • j: Wird oft wie ch ausgesprochen. Also das Wort rojo (rot) wird rocho ausgesprochen (ch wie die Schweizer es sagen).
  • ll: Wird ausgesprochen wie das j in Jäger. Zum Beispiel llegar (erreichen) sagt man jegar.
  • ñ: Wird ausgesprochen wie ni. Also etwa in señor (Herr), was senior ausgesprochen wird.
  • v: Wird ausgesprochen wie eine Mischung aus b und v. Den Unterschied zwischen diesen beiden Buchstaben zu hören, ist so etwa die grösste Herausforderung überhaupt.
  • z: Wird wie ein s ausgesprochen. Aus zero (Null) wird sero.
  • Akzente: Die Vokale können mit Akzenten versehen werden. Also á, é, í, ó, ú. Dies bedeutet einfach, dass die Betonung auf diesem Buchstaben liegt.

Wie du siehst ist das also wirklich keine komplizierte Sache. Nur mal als Beispiel hier ein Satz und wie dieser in Costa Rica und in Argentinien ausgesprochen wird.

Yo me llamó (Mein Name ist / Ich heiße).

  • Spanisch in Costa Rica: Yo me jamo.
  • In Argentinien: Scho me schamo.

Nach dem du also im costa-ricanischen Spanisch die Aussprache dieser 8 Buchstaben gelernt hast, kannst du den Rest einfach ablesen, wie wenn es Deutsch wäre. Das ist beim Spanisch aus anderen Regionen definitiv nicht so einfach.

Tipp: Lerne die Sprache der Ticos mit unserem kostenlosen Guide!

Spanisch Grundlagen

Schau dir bei Gelegenheit auch dieses Video an, wo du direkt einige wichtige Basiskenntnisse erlangen kannst:

Noch mehr Videos dieser Art bekommst du auch im Spanisch Crashkurs!

Wie lernst du in Costa Rica Spanisch?

Grundsätzlich hast du zahlreiche Möglichkeiten, um Spanisch zu lernen. Diese umfassen zum Beispiel den Besuch einer Sprachschule, ein Praktikum, Privatunterricht oder ganz einfach „learning by doing“.

  • Sprachschule: Sprachschulen gibt es in Costa Rica unzählige. Falls du gut in der Gruppe lernen kannst und vielleicht auch Spaß daran hast, Menschen aus aller Welt kennen zu lernen, dann ist das eine gute Möglichkeit für dich. Mehr über das Lernen in der Sprachschule.
  • Praktikum / Freiwilligenarbeit: Ebenfalls eine Variante ist es, während einer Arbeit Spanisch zu lernen. Das kann unter Umständen sehr viel günstiger sein als eine Sprachschule. Du musst allerdings bedenken, dass hier der Sprachunterricht nur zweite Priorität hat oder du einfach Stückweise zwischendurch etwas zu lernen bekommst.
  • Austauschjahr: Für die jüngeren Semester bietet sich natürlich auch ein Schüleraustausch an. Diese Variante ist wohl mit Abstand die effektivste. Als Schüler besuchst du eine normale costa-ricanische Schule und bist zu 100% von der neuen Sprache „umringt“. Da kannst du einfach gar nicht anders, als in 1-2 Monaten (fast perfekt) Spanisch zu lernen.
  • Privatunterricht: Im Spanischunterricht 1 zu 1 wirst du automatisch mehr lernen, als in der Gruppe. Das ist aber dann etwas teurer. Privatstunden sind allerdings dennoch einiges günstiger als in Europa. Richtig günstig wird dies sogar, wenn du erst vor Ort einen Lehrer suchst, abseits der bekannten Sprachschulen und internationalen Anbietern.
  • Learning by doing: Ich persönlich habe außer etwa 5 Stunden Gruppenunterricht in der Schweiz (vor meinem ersten Costa Rica Aufenthalt) Spanisch komplett im Selbststudium gelernt – learning by doing. Das beinhaltete einige Karteikarten und einfach sehr viel Kontakt zu den Ticos.
Tipp: Lerne die Sprache der Ticos mit unserem kostenlosen Guide!

Wo Spanisch lernen?

Grundsätzlich ist es so, dass du überall dort Sprachschulen findest, wo es auch viele Touristen hat. Sprich, in allen Touristenorten gibt es auch die Möglichkeit Unterricht zu nehmen. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass du das Lernen optimal mit dem Urlaub verbinden kannst. Der Nachteil ist, dass du an diesen Orten oft kein Spanisch sprechen musst, da Leute aus aller Welt um dich herum sind.

Viel besser ist es daher, zum Beispiel in San José in die Sprachschule zu gehen, da du dich an einem solchen Ort auch abseits des Tourismus bewegen kannst. Im Weiteren bieten sich auch kleine Orte wie Turrialba (Cartago) an, wo es nur wenig Tourismus gibt und die Einheimischen in der Regel nur Spanisch sprechen. Dies führt dazu, dass du das Gelernte auch wirklich anwenden musst.

Einen Lehrer für Privatunterricht kannst du eigentlich in jedem beliebigen Ort finden. Besonders günstig könnte es hier werden, wenn du etwa jemanden findest, der sonst seine Dienste als Nachhilfelehrer anbietet. Da kannst du dann mit Kosten von gerade mal 2’500 Colones pro Stunde rechnen. Das ist dann vielleicht nicht so professionell wie in der internationalen Sprachschule aber du wirst wahrscheinlich dennoch mehr lernen, da du den Lehrer für dich allein hast.

Was kostet Spanisch lernen in Costa Rica?

Die Kosten sind natürlich von vielen Faktoren abhängig und auch davon, ob du die Reise, Unterkunft, Essen, Ausflüge und so weiter mit einrechnest oder nicht. Bei der nachfolgenden Liste haben wir uns daher nur auf den Unterricht selbst fokussiert. Weiter unten gibt es noch Infos betreffend den zusätzlichen Kosten.

  • Einzelunterricht internationaler Anbieter: 15’000 ₡ / 30 $
  • Einzelunterricht costa-ricanischer Anbieter: 11’000 ₡ / 22 $
  • Einzelunterricht privater Spanischlehrer: 5’000 ₡ / 10 $
  • Einzelunterricht privater Nachhilfelehrer: 2’500 ₡ / 5 $
  • Gruppenunterricht costa-ricanischer Anbieter: 6’000 ₡ / 12 $
  • Gruppenunterricht internationaler Anbieter: 8’500 ₡ / 17 $

Selbstverständlich beinhaltet das Spanisch lernen in Costa Rica mehr als nur die Kosten für den Unterricht selbst. Da wäre etwa der Flug nach Costa Rica, Reisekosten innerhalb des Landes, Ausflüge, Sport, Unterhaltung, Verpflegung und die Unterkunft.

Der Unterricht in einer internationalen Sprachschule ist mitunter die teuerste Variante, bietet aber auch interessante Vorteile. So können die Schulen oft sehr gute Deals mit Hotels oder anderen Unterkünften machen, wovon du bei deinem Aufenthalt profitieren kannst.

Wenn du jedoch alles komplett selbst planst, kannst du in jeder Hinsicht die günstigste Variante wählen (angefangen beim Flug) und wirst so bestimmt günstiger fahren.

Warum gerade in Costa Rica?

  • Klares und einfach verständliches Spanisch.
  • Hoher Bildungsstandard, was sich in deinem Kurs widerspiegeln wird (in Costa Rica studieren?).
  • Freundliche Menschen, die gerne helfen (und sehr glücklich sind).
  • Ein wunderschönes Land, wo sich eine Reise immer lohnt.
  • Unglaubliche Artenvielfalt (bei Tieren und Pflanzen) die du erleben kannst.
  • In Costa Rica wird dir nie langweilig sein (das kannst du erleben).

Tipps zum Lernen

Hier noch einige allgemeine Tipps:

  • Suche vor Ort nach einer passenden Schule und erhalte so einen guten Deal.
  • Einen Privatlehrer kannst du eventuell bei Craigslist finden.
  • Wenn du über eine Sprachschule buchst, stelle sicher, dass deine Unterkunft bei einer Gastfamilie ist. Das ist vielleicht nicht so bequem, wie im Hotel, du wirst aber 100 Mal mehr lernen!
  • Anwenden, anwenden, anwenden! Klar, du wirst am Anfang viele Fehler machen und es wird sich bescheuert anhören… Je mehr du das Gelernte aber anwendest, desto besser wirst du sein!
  • Plane wenn möglich 1-2 Woche als Urlaub nach dem Kurs ein, damit du auch noch etwas in Costa Rica erleben kannst!
  • Lade dir unseren kostenlosen Tico Slang Guide herunter, damit du auch gleich wie die Costa-Ricaner sprechen kannst.

Vorbereitung auf Sprachaufenthalt in Costa Rica

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, bereits vor dem Aufenthalt in Costa Rica ein wenig Spanisch zu lernen. Gut vorbereiten kannst du dich etwa mit Lernbüchern für Touristen. Diese beinhalten in der Regel die Grundlagen sehr kompakt zusammengefasst und konzentrieren sich auf Dinge die du sofort anwenden kannst.

Tipp: Hol dir jetzt den Spanisch Crash Kurs der dich sofort sprechen lässt!

Empfehlen können wir dir die folgenden Produkte:

Zum Kauderwelsch „Spanisch für Costa Rica – Wort für Wort“ gibt es auch einen Audioguide, den du hier erhältst.

Darum sind Spanischkenntnisse so wichtig

Möchtest du in Costa Rica Spanisch lernen? Was hält dich noch davon? Hast du noch Fragen dazu? Dann schreib uns doch etwas in einem Kommentar.

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Cahuita & Cahuita Nationalpark, Costa Rica

Im Herzen der südlichen Karibikküste Costa Ricas scheint die Zeit im kleinen Ort Cahuita still zu stehen. Nur ein kurzes Stück vom beliebten Partyort Puerto Viejo entfernt, kannst du hier immer noch das ursprüngliche Karibik-Flair genießen und die Seele einfach baumeln lassen. Doch nicht nur das macht den lebenslustigen Ort so attraktiv, denn Cahuita hat auch einen der schönsten Nationalparks des Landes zu bieten. Die wichtigsten Infos und Tipps dazu erfährst du deshalb in diesem Artikel.

Cahuita

In Cahuita angekommen, tauchst du sofort in die fröhlich entspannte Atmosphäre des kleinen Siedlerorts ein. Auf unbefestigten Straßen triffst du auf bunt bemalte Häuser, liebevoll gestaltete Lokale, entspannte Einwohner und karibisches Hippie-Flair. Da das Ortszentrum relativ klein ist, erkundest du Cahuita und die Umgebung am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Früher oder später wirst du dir dabei wohl die Frage stellen: zum schwarzen oder zum weißen Strand?

Strasse in Cahuita | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Wandbemalung in Cahuita | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Die schönsten Strände bei Cahuita

Cahuita liegt zwar am Meer, jedoch nicht direkt an einem eigenen Strand. Nur fünf Minuten weiter der Küste entlang erreichst du jedoch einen langen schwarzen Sandstrand. Von der dunklen Farbe solltest du dich nicht abschrecken lassen, denn an der Playa Negra herrschen höchste ökologische Maßstäbe (Erfahre hier mehr zum Thema) und du kannst dort wunderbar schwimmen. Der schwarze Sand ist wahrscheinlich durch Partikel kohlenstaubhaltiger Erdschichten entstanden und ist wirklich sehenswert.

Wenn du dennoch lieber weißen Sand oder einfach Abwechslung magst, kannst du am Eingang zum benachbarten Nationalpark an der Playa Blanca das Meer genießen.

Parque Nacional Cahuita

Das beliebteste Ausflugsziel Cahuitas ist sicherlich der nahe gelegene Nationalpark. Der Parque Nacional Cahuita ist zwar vergleichsweise klein, umfasst aber eine riesige Vielfalt an Flora und Fauna (Mehr zu Costa Rica’s Biodiversität), dazu weiße Sandstrände und eines der letzten lebenden Korallenriffe Costa Ricas.

Zum Nationalpark gibt es zwei Eingänge, an den Rangerstationen Kelly Creek und Puerto Vargas, die durch einen wunderschönen Wanderweg verbunden sind. Die Station Kelly Creek liegt direkt bei Cahuita, während Puerto Vargas etwa 3,5 km entfernt liegt. Wenn du den gesamten Weg gehen möchtest, solltest du also bereit sein, dieses zusätzliche Stück entlang der Küstenstraße zurückzugehen.

Der 8 km lange Wanderweg im Nationalpark ist aber wirklich lohnenswert und eher leicht zu bewältigen. Er führt im steten Wechsel durch den Dschungel und am Strand entlang, immer wieder bieten sich wunderschöne Rastplätze und Strandabschnitte. Auf kleinstem Raum kannst du dann eine vielfältige Landschaft bestaunen, von uralten Baumriesen bis zu Mangrovendickichten, an kleinen Lagunen entlang und über mystische Sumpflandschaften.

Das einzige kleine Hindernis ist der sogenannte „Faultierfluss“, der Río Perezoso. Er durchschneidet die Punta Cahuita und lässt sich normalerweise leicht überqueren. Nach starken Regenfällen kann er den Weg jedoch auch gelegentlich versperren. Du solltest dich also, wie immer, der Wetterlage vorher bewusst sein.

Du möchtest Costa Rica gerne kennen lernen und hierher reisen?

Kein Problem, wir können dir helfen! Mit einer unverbindlichen Offerte für deine massgeschneiderte Costa Rica Reise.

Abgesehen von der schönen Aussicht auf die Küste und dem beeindruckenden Regenwald, ist das eigentliche Highlight des Nationalparks aber, wie so oft, die Artenvielfalt der Tiere. Erstaunlich viele Kapuzineraffen schwingen sich bereits am Parkeingang von Baum zu Baum und kreuzen ab und an sogar den Wanderweg. Tiefes Dröhnen verrät zudem eine Vielzahl von Brüllaffen, lange bevor du ihnen begegnest. Mit gutem Auge kannst du im Park auch Dreifingerfaultiere erspähen, außerdem natürlich Wasch- und Nasenbären, unzählige Vogelarten und viele weitere große und kleine Tiere. Es erinnert fast ein wenig an Manuel Antonio, jedoch weitaus ruhiger und mit viel weniger Besuchern.

Eine weitere Besonderheit des Nationalparks ist natürlich das Korallenriff, für das der Park ursprünglich gegründet wurde. Leider hat es durch Erdbeben und unvorsichtige Touristen schon einigen Schaden davontragen müssen. Das Schwimmen oder Schnorcheln auf eigene Faust ist an diesem Teil des Nationalparks deshalb zum Glück untersagt und wird streng überwacht (Erfahre hier mehr zum nachhaltigen Tourismus in Costa Rica). Trotzdem bietet das Riff, in Begleitung eines lizensierten Führers, immer noch wunderschöne Gelegenheiten zum Schnorcheln, am besten während der Trockenzeit.

Einfach nur Schwimmen kannst du stattdessen gut vor und hinter dem Riff an der Playa Blanca und der Playa Vargas, wo grüne Flaggen Entwarnung geben.

Flussüberquerung im Cahuita Nationalpark | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Kapuzieraffe im Cahuita Nationalpark | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Krabbe im Cahuita Nationalpark | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Praktische Infos zum Parque Nacional Cahuita

  • Öffnungszeiten: 8-17 Uhr
  • Eintritt ab Rangerstation Kelly Creek: freiwillige Spende
  • Eintritt ab Rangerstation Puerto Vargas: 10 US$
  • Schnorcheln am Riff: ca. 25 US$ (nur mit lizensiertem Führer)

Eingang zum Cahuita Nationalpark | Foto: Jessi Baum – Lens & Feather

Fazit

Das kleine Örtchen Cahuita, und vor allem der Nationalpark (alle Nationalparks hier), sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Abseits der karibischen Metropolen kannst du hier nicht nur das entspannte Flair in vollen Zügen genießen, sondern auch einen der schönsten Nationalparks Costa Ricas direkt zu Fuß erkunden. Die Vielfalt des eher kleinen Parks ist einfach unglaublich und bisher trotzdem weitaus weniger populär als andere Nationalparks. Für verantwortungsvolle Naturfans ein absolutes Highlight!

Pura Vida,

Jessi

Über die Gastautorin:

Hey, ich bin Jessi,

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Bei Lens & Feather findest du vor allem Tipps, Erfahrungen und Gedanken zum Thema Reisen, aber auch noch einiges mehr – schau einfach selbst!

Hier geht’s zu „Lens & Feather„.

Fasziniert von Costa Rica?

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Costa Rica Souvenir vergessen? Kein Problem.

Du hattest eine super Zeit hier in Costa Rica als du auf Besuch warst. Sie war sogar so unvergesslich, dass du nicht an die Souvenirs für deine Familie und Freunde gedacht hast. Oder vielleicht hattest du keinen Platz mehr im Koffer oder nichts, was dir gefallen hätte, gefunden.

Nicht verzagen, Tropenwanderer fragen!

Es gibt diverse Artikel, die du noch kaufen kannst, wenn du bereits wieder zu Hause bist. Amazon macht’s möglich. Gerne geben wir dir eine Hilfestellung mit unseren Lieblingsartikeln.

 

Salsa Lizano

Wenn du hier in Costa Rica warst, dann hast du bestimmt – bewusst oder unbewusst – von der Salsa Lizano probieren können. Sie gehört zu vielen Gerichten wie Salz oder Pfeffer und zu verschiedenen Gerichten hat man dir sie vielleicht in einem Restaurant auf den Tisch gestellt. Gallo Pinto z.B.

Du hast die Sauce sogar schätzen gelernt? Kein Problem, denn du kannst sie bestellen.

Salsa (Sauce) Lizano*

Gallo Pinto Box

Falls du die Möglichkeit hattest ein typisch Costa Ricanisches Frühstück zu geniessen, so war dies höchst wahrscheinlich „Gallo Pinto“. Wenn dir dies auch so geschmeckt hat, wie es uns schmeckt, dann interessiert dich vielleicht die Gallo Pinto Box.

Falls du diese ausprobierst, würden wir uns über eine Rückmeldung freuen, ob es mit dem hiesigen Pinto vergleichbar war.

Gallo Pinto Box*

 

Kaffee

Costa Rica ist bekannt für seine exquisiten Kaffees, welche du international als Nischenprodukte betrachten kannst. Denn an Massenproduktionen wie Kolumbien kommt Costa Rica nicht heran. Daher eher klein und fein als Menge. Und genau darum solltest du einen solchen Kaffee für deine Liebsten – oder dich selbst – bereit haben.

Naranjo Arabica Kaffee aus Costa Rica*

 

Kaffee aus Santa Elena, Costa Rica*

Raumduft

Du vermisst die Frische eines tropischen Regenfalls im Dschungel Costa Ricas bereits? Kein Problem, denn du kannst dir den Duft in deine Stube holen.

Raumspray mit dem Duft Costa Ricas*

 

Farbe bekennen

… kannst du mit dem Tischfähnchen der Flagge Costa Ricas. Ideal für deinen Schreibtisch zu Hause oder im Büro – pura vida!

Tischfähnchen Costa Rica*

T-Shirt

Ein T-Shirt ist ein ideales Souvenir für Familie und Freunde. Oder vielleicht reisst du dir dies unter den Nagel, da du dich an diesen magischen Moment zurück erinnerst, als du hier am Strand gesessen hast, mit einem kühlen Bier in der Hand. Dies war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Imperial.

T-Shirt Imperial*

Wo geht’s als nächstes hin?

Zu guter Letzt ein Souvenir, das dich womöglich länger begleiten wird. Nachdem du nun in Costa Rica warst, kannst du dies somit abhaken und freirubbeln sowie dich anderen Destinationen zuwenden.

Oder zieht es dich womöglich wieder hierhin, in das glücklichste Land der Welt und des pura vida?

Weltkarte zum Freirubbeln*

 

Wie hat dir Costa Rica gefallen? Kommst du wieder? Ausserdem interessiert uns natürlich, was du zu den Souvenirs meinst. Gerne lesen wir deine Kommentare!

Pura vida!

Titelbild: Holiday Inn Express, San José

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Spanisch lernen in Lateinamerika – Blogger packen aus

Du willst Spanisch lernen? Dann bist du in Lateinamerika richtig!

Vor Ort eine Sprache zu lernen ist zweifellos der beste Weg, da du automatisch nicht darum rum kommst, das Gelernte anzuwenden. Wenn du ständig von spanischsprechenden Leuten umgeben bist, dann geht es deutlich einfacher, als wenn sich das lernen auf wenige Stunden pro Woche begrenzt.

Für diesen Artikel haben wir uns mit einigen anderen Bloggern in Verbindung gesetzt und nach deren Meinung gefragt. Spanisch lernen in Lateinamerika…

Wie reagieren Einheimische in Lateinamerika auf Touristen die kein Spanisch sprechen?

Sonja von delightfulspots.de:

Durchweg positiv! 😉 So zumindest lautet mein Fazit. Bei meiner ersten Reise durch Argentinien konnte ich kein Wort Spanisch, bei meiner letzten Reise durch Kolumbien dafür umso mehr, so dass ich mich auch über politische Themen, soziale Probleme und historische Ereignisse unterhalten konnte. Meine Begegnungen haben es mir immer sehr einfach gemacht: Sie nahmen sich Zeit, hörten zu und waren total hilfsbereit. Es ging auch mit Händen und Füßen und wenn es mit dem Spanisch doch nicht so klappte, wurde eben so lange jemand gesucht, der ein paar Worte Englisch sprach.

Mein Tipp: Mindestens ein paar Brocken Spanisch lernen, denn das öffnet einige Türen und Herzen.

Spanisch lernen!

Du willst schnell Spanischgrundlagen lernen? Dann bist du hier richtig:

Zum Spanischkurs

Warum ist es wichtig, vor einem Urlaub in Lateinamerika etwas Spanisch zu lernen?

Konstantin von solo-urlaub.de:

Wer nicht schon Spanisch spricht, der sollte sich vor der Reise ein bisschen mit der Sprache vertraut machen. Außerhalb der Städte und Touristenzentren sprechen nach meinen Erfahrungen wenige Leute brauchbares Englisch oder andere Sprachen. Da hilft es immer, wenigstens ein paar einfache und wichtige Sätze auf Spanisch sagen zu können um sich verständlich zu machen.

Und man reist ja auch, um zu lernen. Für mich ist eine Sprache ist immer auch ein Teil der Kultur eines Landes. Egal wie schlecht man spricht, wenn es vielleicht nur ein paar Worte und Sätze sind: Wenn du Einheimischen in ihrer Landessprache begegnest, treten sie dir meist viel offener und interessierter entgegen – egal wie viele Fehler du machst!

Gerade wenn du durch Latein- und Südamerika reist, kommst du an Spanisch einfach nicht vorbei. Außerdem ist Spanisch als Sprache relativ einfach zu lernen und nach ein paar Tagen Übung wird dir die Essensbestellung oder der Kauf eines Bustickets gar nicht mehr so schwer fallen.

Spanischunterricht in Deutschland oder in Guatemala. Welche Vorteile gibt es beim Lernen vor Ort?

Marie und Chris von Worldonabudget:

Zur Vorbereitung unserer Reise haben wir bereits in Deutschland mit dem Spanisch lernen begonnen (Link). In Kuba und Mexiko haben wir dann aber relativ schnell gemerkt, dass wir mit unseren eher dürftigen Kenntnissen schnell an Grenzen stoßen. Daher entschlossen wir uns einen kostengünstigen Kurs in Guatemala (Link) zu machen, wo man Einzelunterricht bereits ab ca. 5 US-Dollar die Stunde bekommt.

Der größte Vorteil liegt unserer Meinung nach auch in dem besagten Einzelunterricht; hier geht keiner in einer größeren Gruppe unter, denn der Unterricht ist speziell auf die Bedürfnisse und das Niveau des Schülers angepasst und man hat zwangsläufig einen hohen Redeanteil. Ein spürbarer Lernfortschritt ist somit selbst in kürzerer Zeit garantiert!

Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit bei einer einheimischen Familie wohnen zu können. Somit kann man das neu erlernte Wissen direkt in die Praxis umsetzen, denn normalerweise können die Gastgeber wenn überhaupt nur rudimentäres Englisch. Unbedingt mit der Schule vorher abklären, wie viele Sprachschüler in der Familie maximal untergebracht werden, da sonst sehr schnell Hostelfeeling aufkommen kann.

Besonders gefallen hat uns weiterhin, dass unsere beiden Lehrer einen großen Schwerpunkt auf die Geschichte und Kultur gelegt haben, da wir dadurch nicht nur unsere Sprachkenntnisse ausbauen konnten, sondern ebenfalls viel über Guatemala gelernt haben. Außerdem bieten nahezu alle Sprachschulen außerschulische, oft kostenlose Aktivitäten an, bei denen traditionelle Gerichte oder Handwerksmethoden gelehrt werden. Durch die Durchführung dieser Aktivitäten wird wiederum die einheimische Bevölkerung unterstützt.

Zu guter Letzt fanden unsere Schulstunden im Freien und am Rande des traumhaften Lago de Atitlán statt. Mit diesem wunderbaren Seeblick kann ganz sicher keine Sprachschule in Deutschland mithalten und regelmäßig wurden wir beim Büffeln von Kolibris besucht. So macht Lernen Spaß!

Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass die Wahl der Sprachschule natürlich wohlüberlegt sein sollte. Nehmt euch genügend Zeit, entsprechende Angebote zu sichten und Schulen zu besuchen. Oft ist ein Gespräch mit dem zukünftigen Lehrer hilfreich, um zu sehen, ob man auf einer Wellenlänge liegt und um Fragen zum Unterrichtsablauf zu klären.

Spanischschulen in Lateinamerika

© Worldonabudget

Spanisch lernen in Lateinamerika

© Worldonabudget

Welche Vorteile bringen Spanischkenntnisse bei Reisen in Lateinamerika

Nora von info-peru.de:

Ich bin überzeugt, dass es sich auszahlt, Spanisch für Südamerika zu lernen.

Viele Südamerika-Individualreisende mit denen ich spreche, waren bereits in Asien unterwegs. Ich selbst war noch nie in Asien, habe aber von Freunden gehört, dass man dort mit Englisch sehr gut zurechtkommt. Wenn man durch diverse Länder in Asien reist, ist es wohl unmöglich, sich auf die verschiedenen Sprachen vorzubereiten. In Südamerika ist das allerdings anders. Bis auf das portugiesisch-sprechende Brasilien, die kleinen Länder im Norden Lateinamerikas sowie den nativen Sprachen (z.B. Quechua und Aymara in Peru) wird fast überall Spanisch gesprochen. Es macht also wirklich Sinn, sich im Vorfeld einer Südamerika-Reise mit Spanisch vorzubereiten.

Der Nutzen ist sehr groß, da vielerorts überhaupt kein Englisch gesprochen wird. Und selbst wenn die Einheimischen Englisch beherrschen, so ist es doch ein Zeichen der Wertschätzung, wenn man versucht Spanisch zu sprechen. Als Backpacker kann man sich auch mit Englisch sowie mit Händen und Füßen durchschlagen, ohne jede Frage. Aber meiner Meinung nach ist Spanisch der Schlüssel zur anderen Kultur, die zwischenmenschlichen Beziehungen ändern sich sofort, wenn man als Reisender Spanisch spricht. Zudem machen es einem die Südamerikaner wirklich leicht.

Ich habe Spanisch in Peru gelernt und obwohl ich am Anfang nur Brocken sprechen konnte, wurde mir gesagt, wie toll doch mein Spanisch sei. Ich habe mich immer wohl gefühlt beim Sprechen und so dauerte es auch gar nicht lange, bis mein Spanisch flüssig war. Ich kann jedem nur empfehlen, Spanisch zu lernen, weil es eine Reise durch Südamerika sehr nur bereichert.

Spanisch lernen in Lateinamerika – Blogger packen aus

Wie lernt man in Lateinamerika am besten Spanisch?

Julian von kolumbienblog.com

Einen besten Weg gibt es wahrscheinlich nicht. Wichtig ist, dass man für sich einen Weg findet, der letztendlich zum gewünschten Erfolg führt, denn jeder Mensch lernt unterschiedlich. Bevor man loslegt, sollte man sich natürlich erst mal einige Fragen beantworten. Zunächst mal, welches Land in Lateinamerika eignet sich für mich persönlich am besten, um Spanisch zu lernen?

Hier sollte man Dinge in Betracht ziehen, wie zum Beispiel, welche Kultur spricht mich besonders an und in welchem Land würde es mir am meisten Spaß machen eine neue Sprache zu lernen. Denn wie ich finde, ist es wichtig das man sich wohlfühlt in einem Land, und wenn möglich sich auch an einem Ort befindet, wo die Menschen nicht allzu schwer zu verstehen sind, denn es gibt einige Akzente, die extrem schwer verständlich sind. Ich persönlich habe zum Beispiel ein großes Problem mit dem chilenischen Akzent, wobei man dies auch nicht verallgemeinern kann, da so etwas auch immer von der Region innerhalb eines Landes abhängt.

Wer eine Sprachschule besuchen möchte, sollte sich dazu Gedanken zu seinem Budget machen, denn die Unterschiede bei Sprachkursen in Lateinamerika sind massiv. Kurse in Argentinien sind in der Regel um einiges teurer als zum Beispiel in Guatemala oder Bolivien.

In einer Schule kann man natürlich viel lernen, aber es ist auch wichtig, dass man seine Kenntnisse regelmäßig anwendet. Dazu empfehle ich den Leuten auch zu Veranstaltungen, wie einem Sprachaustausch zu gehen und sich unter die Einheimischen zu mischen.

Abgesehen davon haben mir persönlich besonders das Lesen von Büchern und auch spanisches Fernsehen sehr geholfen. Mit Sicherheit kostet es gerade als Anfänger etwas Überwindung sich eine Sendung anzuschauen, bei der man nicht viel versteht. Ich persönlich habe damals sogar mein Handy und mein Facebook auf Spanisch umgestellt, um mich so besser an die Sprache zu gewöhnen. Im Endeffekt ist das Wichtigste, wenn man eine neue Sprache lernen möchte, die Motivation und Geduld, denn es kann schnell passieren, dass man frustriert wird, wenn nicht gleich alles so funktioniert wie man sich das vorstellt.

Aber selbst wenn man nur ein paar Wörter in einer fremden Sprache beherrscht, finde ich das schon Mal nicht schlecht, wenn man am Reisen ist, alleine um den Willen zu zeigen, dass man sich versucht anzupassen und meistens freuen sich die Einheimischen über ein schlecht ausgesprochenes „Gracias“ wahrscheinlich mehr als über ein gut ausgesprochenes „Thank You“.

Auf eigene Faust in Costa Rica Spanisch lernen?

Dani von Tropenwanderer:

Vor meiner Auswanderung nach Costa Rica begrenzten sich meine Spanischkenntnisse leider auf einige wenige Basics, wie „hallo“ und „wie gehts?“ und da ich zumeist mit Studenten unterwegs war, die alle Englisch sprachen, rückte Spanisch nie so ganz in den Vordergrund. Je länger je mehr lernte ich aber Menschen kennen, die kein Englisch sprachen und so musste ich an meinem Spanisch arbeiten.

Folgendes habe ich gemacht:

  • Ich habe mir jeweils gemerkt, was ich in einem Gespräch gerne gesagt hätte und habe dann anschliessend zuhause nachgesehen, wie man das sagt (damals hatte noch niemand in Costa Rica ein Smartphone).
  • Ich habe mich hingesetzt und habe die wichtigsten Verben gelernt (z.B. mit elconjugador).
  • Ich habe meine Freunde darum gebeten mit mir Spanisch zu sprechen (nicht Englisch) und mich zu korrigieren.
  • Ich habe, gegen meine Gewohnheit, ab und zu ferngesehen. Auf Spanisch versteht sich.

Der Weg war lang und schwer. Aber irgendwann kam der Moment, an dem ich nichts mehr nachsehen musste, sondern mir unbekanntes auf Spanisch erklären lassen konnte. Ein wunderbarer Moment!

Aber, wenn ich es heute nochmal machen müsste, würde ich definitiv mit einem Intensivkurs starten oder mir privat einen Lehrer nehmen. Irgendwie muss ein effektiver Start her, damit man möglichst schnell einige Sätze anwenden und erste Gespräche führen kann.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei den Bloggern, die uns bei diesem Gemeinschaftsartikel unterstützt haben. Danke!

Und von dir als Leser würde uns natürlich auch deine Meinung interessieren. Bereitest du dich vor dem Lateinamerikaurlaub auf die Sprache vor? Welche Erfahrungen hast du bisher gemacht?

Tipp: Falls du dich für das Spanisch in Costa Rica interessierst, hol dir den Tico-Slang-Guide.

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Erdbeben, Vulkanausbruch und Hurrikan in Costa Rica

Immer wieder werden wir gefragt, wie es denn um die persönliche Sicherheit aussieht, mit all den Erdbeben, Vulkanen und Hurricanes in Costa Rica… Ein guter Grund also, dies in einem Artikel zu besprechen.

Erdbeben in Costa Rica

Erdbeben sind in Costa Rica im Prinzip an der Tagesordnung. Selbstverständlich bekommt man davon zumeist rein gar nichts mit. Costa Rica ist in einer sehr aktiven Zone, die sowohl für Erdbeben als auch vulkanische Aktivität „optimal“ ist.

Ein Blick auf die minütlich aktualisierten Messdaten der Universidad Nacional (Infos zu Unis) zeigt eigentlich ständig irgendwelche Aktivitäten.

Erdbeben Messungen Costa Rica

Zweifellos kommt es aber auch zwischendurch zu Beben, die spürbar sind. Sei dies, weil diese direkt in deiner unmittelbaren Nähe stattfinden oder weil diese deutlich stärker sind.

Falls du in Costa Rica leben willst, musst du je nach Wohnort damit rechnen, dass du pro Jahr einige Erdbeben spüren wirst.

Erfahrungsbericht Erdbeben: Das schwerste Erdbeben, das ich bisher erlebt habe, war im Jahr 2009. Es war am 8. Januar kurz nach Mittag. Die Stärke war 6.1, was ziemlich heftig ist. Ganz ehrlich, ich sass am Computer und reagierte wirklich erst, als es vorbei war und dies obwohl es ziemlich lange andauerte. Aber irgendwie rechnet man eben immer damit, dass es schnell wieder vorbei ist. Bei dem Beben kamen über 30 Menschen ums Leben. Die Ursache dafür lag hauptsächlich in einem Erdrutsch, der durch das Erdbeben ausgelöst wurde und einige Häuser mit sich riss.

Sicherheitsmassnahmen bei Erdbeben

Hier gilt das Gleiche, wie das, was du wahrscheinlich bisher schon gehört hast:

  • Während des Bebens unter den Tisch oder unterhalb einer stabilen Gebäudestruktur.
  • Nach dem Erdbeben sich schnellstmöglich nach draussen begeben.

Die meisten Erdbeben sind in der Regel so schnell vorbei, dass du nicht mal die Zeit haben wirst, um darauf zu reagieren. Oft ist es so, dass es bereits vorbei ist, wenn du realisierst, was los ist.

Weiterführende Links:

Vulkanausbrüche in Costa Rica

Mit mehr als 10 Vulkanen stellt Costa Rica auch in dieser Hinsicht eine sehr aktive Region dar (die Vulkane von Costa Rica). Etwa die Hälfte davon gilt als aktiv, auch wenn das zumeist von Aussen nicht erkennbar ist.

Der zurzeit aktivste Vulkan ist der Turrialba, der alle paar Monate dafür sorgt, dass es beim internationalen Flughafen von San José zu Verzögerungen kommt. Immer wieder stösst dieser Vulkan Aschewolken aus, die zum Teil mehrere Kilometer in die Luft gestossen werden. Der Turrialba wird seit Jahren ständig überwacht und jede kleinste Aktivität wird aufgezeichnet und von Wissenschaftlern analysiert. Falls nötig werden auch umliegende Dörfer evakuiert.

Vulkan Irazú, Costa Rica

Auf dem noch aktiven Vulkan Irazu | © Dani Schenker

Alle aktiven Vulkane von Costa Rica stehen unter ständiger Beobachtung. Ausbrüche sind durchaus möglich, jedoch kann die Gefahr auch relativ gut eingeschätzt werden.

Es kann auch zu explosionsartigen Vulkanausbrüchen mit Austreten von Lava kommen, jedoch ist dies sehr selten.

Sicherheitsvorkehrungen betreffend Vulkanen

Im Prinzip gibt es hierzu nicht viel zu sagen. Es ist wichtig, die Anweisungen der Behörden ernst zu nehmen. Wenn du also aufgefordert wirst, einen Bereich in der Nähe eines Vulkans zu verlassen, dann solltest du das tun.

Bei hohem Vorkommen von Asche in der Luft aufgrund eines Vulkans (z.B. Turrialba), kann auch die Verwendung einer Schutzmaske notwendig oder empfohlen sein.

Costa Rica Hurrikan

Im November 2016 wurde Costa Rica vom Hurrikan Otto getroffen, was ein sehr aussergewöhnliches Ereignis war. Costa Rica wurde bisher eigentlich komplett von Hurrikanen verschont, respektive die Auswirkungen begrenzten sich in der Regel auf mehr Regen und Wind.

Der Hurrikan Otto sorgte dann aber doch für 9 Todesopfer. Die Opfer betrafen in der Regel Menschen, die eine Evakuierung durch die Behörden ablehnten und ihr Haus nicht verlassen wollten. Die Regierung hat die betroffene Zonen sehr grossräumig evakuiert und hat in der Hinsicht sicherlich alles korrekt gemacht.

Touristen kamen meines Wissens nach nicht zu Schaden, da der Sturm sich auch weitestgehend von den bekannten Touristenorten fern hielt. Die betroffenen Gegenden waren Bagaces und Upala.

Persönliche Einschätzung: Meiner Meinung nach waren die Ticos von diesem Sturm extrem überrascht, da wie bereits gesagt, die Hurrikane in der Regel nicht an Costa Rica vorbei ziehen, sondern weit davon entfernt bei den karibischen Inseln. Es könnte ein Ausnahmefalls sein oder aber eine Folge des Klimawandels. Wir werden es wahrscheinlich in den nächsten Jahren sehen.

Vorsichtsmassnahme bei Stürmen

Achte auf die Hinweise von Behörden und Regierung. Die lokalen TV Sender strahlen im Falle eines Sturmes ununterbrochen Infos zur Situation aus und weisen auch darauf hin, wenn die Regierung Evakuierungen angewiesen hat.

Stelle sicher, dass du deine wichtigen Dokumente jederzeit sicher (und trocken) aufbewahren kannst, im Falle, dass du dein Haus sofort verlassen musst.

Fazit

Vor allem Erdbeben und Vulkane stellen in Costa Rica eine ständige Möglichkeit für Naturkatastrophen dar, gar keine Frage. Jedoch ist es wie beim Fliegen, die Chancen, dass dir im Auto etwas passiert oder du krank wirst, sind deutlich höher, als dass du einem Vulkan zum Opfer fällst. Sich darüber Sorgen zu machen wäre also wenig zielführend.

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