Verhindere diese 7 Fehler während deiner Costa Rica Reise!

Einer unserer allerersten Beiträge auf Tropenwanderer handelte davon, welche Fehler du während deiner Costa Rica Reise nicht machen solltest. Dieser Beitrag mit weiteren Fehlern, die du empfehlenswerterweise nicht machen solltest, ergänzt den ersten Teil.

Falls du den ersten Beitrag verpasst hast, kannst du ihn hier nachlesen.

Sonnencrème vergessen

Es scheint nicht immer und ununterbrochen die Sonne. Es kann sogar vorkommen, dass du dich in gewissen Gegenden – gewollt oder nicht – im Nebel wiederfindest (Monteverde zum Beispiel). Vergiss jedoch niemals den Sonnenschutz! Mehr zum Klima erfährst du hier.

Mir passiert. Wir haben einen Tagesausflug zum Vulkan Irazú unternommen. Oben angekommen fanden wir uns zunächst in einer dichten Suppe von Wolken und Nebel wieder. Dieser Mix wurde immer wieder durch die Sonne abgelöst, die durchzuscheinen vermochte. Zum Sonnenschutz reichte mir meine Sonnenbrille sowie mein Cap (verkehrt herum aufgesetzt – cool, was?) aus.

Am späten Nachmittag dann – wieder zu Hause – bemerkte ich, dass ich mir im Gesicht einen Sonnenbrand eingefangen hatte. Und zwar bis dorthin, wo ich mein Cap getragen hatte, also Mitte Stirn. Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie das ausgehen hat! Skiferien-Sonnenbrand lässt grüssen.

Vergiss‘ auf keinen Fall den Sonnenschutz.

Weiteres, das du nicht vergessen solltest resp. Packtipps: Packliste für deine Costa Rica Reise.

Kreditkarteninsitut oder Bank nicht unterrichten

Falls du nicht vorhast Unmengen an Bargeld mitzunehmen und auf Plastikgeld setzt, ist es von Vorteil deine Bank im Voraus darüber zu informieren, dass du die Karte in Costa Rica nutzen wirst.

Es kann nämlich vorkommen, dass aufgrund einer Sicherheitsfunktion des Kreditkarteninsitutes oder deiner Bank eine gewünschte Transaktion schlicht nicht ausgeführt wird oder man diese einfriert und dich kontaktiert.

Um allfällige Probleme zu verhindern, empfehlen wir dir somit dies vorher anzumerken.

Verwandtes Thema: Wie bezahlen in Costa Rica?

Bankonto Kreditkarte Costa Rica

Mit der grossen Kelle anrühren

Wenn du gerne grosse Scheine an Colones oder US-Dollar dabei hast und mit diesen bezahlen möchtest, könntest du unnötige Aufmerksamkeit erregen. In touristischen Orten mit einem 100 US-Dollar Schein umher zu wedeln, kann leider manchmal ins Auge gehen.

Es empfiehlt sich nur wenig Bargeld bei dir zu tragen und am besten in kleineren Scheinen. US-Dollar nicht höher als vielleicht 5er, 10er. In vielen Geschäften werden US-Dollar Noten höher als 20 gar nicht akzeptiert. Von Vorteil hast du somit Colones dabei, wobei hier der 20’000er als gross angesehen wird.

Costa Rica ist als Reiseland sicher, wenn du gewisse Hinweise beachtest (wie überall auf Reisen). Lies hier mehr zum Thema: Sicherheit in Costa Rica

 

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Wertsachen im Auto lassen

Was in Europa gilt – „Dein Auto ist kein Tresor!“ – gilt hier auch. Umso mehr, da du als Tourist generell herausstichst. Als potenzieller Geldbeutel nämlich.

Lass‘ somit bitte nichts im Auto und nimm‘ alles mit. Es ist leider bereits oft passiert, dass in durch Reisende stark frequentierte Gegenden unweit von deren aktuellen Aufenthaltsort das Mietauto aufgebrochen und Wertsachen daraus geraubt wurden.

Verwandte Themen:

Google Maps vertrauen

Wir können es nicht genügend betonen…

Vertraue Google Maps und anderen Kartendiensten, auch wenn du dies weitläufig und vielleicht sogar überall sonst kannst, nicht. Wenn dir Maps angibt, dass du von A nach B 2h 35min hast, dann kannst du je nach Route getrost mindestens 30min, noch besser 1h, dazu rechnen. Ob wir scherzen? Nein.

Die Gründe sind vielfältig. Im zentralen Ballungsraum mit San José, Alajuela (wo sich eigentlich der Internationale Flughafen befindet), Heredia sowie Cartago kann starkes Verkehrsaufkommen der Grund sein. In weiteren Teilen des Landes können es auf schmalen Strassen Unfälle sein oder einfach Autos, welche einen Platten haben und in der Folge einen Stau verursachen. Auch kann es ab und zu nach starken Regenfällen zu Erdrutschen oder entwurzelten Bäumen kommen, die deine Durchfahrt blockieren. Räumungsmanöver dauern dann vielfach sehr lange an.

Also, unser Tipp, immer genügend Zeit einrechnen. Und sowieso, Costa Rica erlebst du besser in gemächlicherem Tempo.

Unterwegs in Costa Rica | Foto: Everjean

Unterwegs in Costa Rica | Foto: Everjean

Nicht früh genug buchen in der Hochsaison

Wenn du mit der Idee nach Costa Rica reist, dort dann direkt in den Orten nach Hotels zu suchen, kann das gut gehen – in der Nebensaison. In der Hauptsaison (ca. Dezember – April) kann dies aber gehörig ins Auge gehen.

Es ist empfehlenswert möglichst früh zu buchen, solltest du in der von Reisenden am meisten besuchten Zeit auf Erkundungstour gehen wollen. Du kannst praktisch nicht zu früh buchen.

Lies hierzu auch die beiden verwandten Themen:

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Marino Ballena Nationalpark | Foto: Marc Tschallener

Zu viel sehen wollen

Wie oben kurz gestreift, macht es Sinn Costa Rica in einem gemächlicheren Tempo kennen zu lernen.

Costa Rica ist von der Fläche her vergleichbar mit der Schweiz, hat aber unzählige Höhepunkte aufzuzeigen! Und um diese so richtig wertschätzen zu können, empfinde ich persönlich, musst du es mit der nötigen Zeit auf dich wirken lassen – pura vida halt.

Plane besser, sofern dir das Land nach deiner Reise gefallen hat (wovon wir ausgehen!), eine nächste Reise.

Oder du planst deine Reise mit Inlandflügen, der schnellsten Fortbewegungsart Costa Ricas.

River Rafting auf dem Pacuare | Foto: Pacuare Lodge

River Rafting auf dem Pacuare | Foto: Pacuare Lodge

Wir hoffen, dass dir diese 7 Tipps punktuell weiterhelfen. Oder sind wir bereits zu spät? Kannst du deine Erfahrungen mit uns teilen?

Pura vida!

 

Titelbild: Jakob Christensen

 

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Marc Tschallener

Meine Frau und ich wohnen seit Dezember 2014 in der Stadt Cartago im Zentraltal Costa Ricas. Was für meine Frau eine Rückkehr in ihr Heimatland, ist für mich eine Auswanderung aus der Schweiz nach Zentralamerika. Hier arbeite ich im Tourismus-Bereich, in einer erfolgreichen Destination Management-Agentur.

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